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Version vom 26. März 2026, 16:32 Uhr
Konzept zur Durchführung der Berufswegekonferenz für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler an den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück
Im Rahmen der Berufswegekonferenzen an den BBS Bersenbrück werden individuelle Perspektiven und mögliche berufliche Wege für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler systematisch erörtert. Ziel dieser Konferenzen ist es, den Übergang von allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen in die berufsbildenden Schulen bestmöglich vorzubereiten und zu begleiten.
Ein zentraler Bestandteil der Konferenz ist die gemeinsame Betrachtung des bisherigen Arbeits- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus werden die fachlichen Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Mathematik, Deutsch sowie EDV-Kenntnisse eingeschätzt. Auch bereits gesammelte praktische Erfahrungen, beispielsweise durch absolvierte Praktika, finden Berücksichtigung.
Auf dieser Grundlage werden erste konkrete Schritte für einen erfolgreichen Start an den BBS Bersenbrück entwickelt. Ziel ist es, durch eine frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten einen möglichst reibungslosen und nachhaltigen Übergang in die berufliche Bildung zu gewährleisten.
Verfahrensablauf
Nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse (Ende Januar / Anfang Februar) versendet die Fachkraft für Inklusionsprozesse, Herr Nils Kolker, einen Übergabebogen an die abgebenden Schulen. Dieser dient der strukturierten Erfassung relevanter Informationen und wird durch die allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen ausgefüllt. Neben Kontaktdaten werden insbesondere Angaben zum individuellen Förderbedarf sowie zu bisher durchgeführten Fördermaßnahmen erhoben. Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt bis kurz vor den Osterferien.
Nach den Osterferien werden die eingegangenen Übergabebögen ausgewertet. Bei Bedarf werden ergänzend Termine mit dem Mobilen Dienst vereinbart, abhängig vom jeweiligen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler.
Im Vorfeld der Sommerferien erfolgt die Einladung der Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler zur Berufswegekonferenz an den BBS Bersenbrück.
Teilnehmende und Durchführung
An der Konferenz nehmen neben den Schülerinnen und Schülern folgende Personen teil:
- die aktuelle Klassenlehrkraft bzw. Förderschullehrkraft der abgebenden Schule,
- die Erziehungsberechtigten (bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern),
- die Fachkraft für Inklusionsprozesse, Herr Nils Kolker,
- die Förderschullehrkraft, Herr Tobias Bröker,
- sowie eine Vertretung der Schulsozialarbeit der BBS Bersenbrück.
Die Teilnahme der bisherigen Lehrkraft ist von besonderer Bedeutung, da sie eine fundierte und realistische Einschätzung hinsichtlich des Leistungsstands, des Arbeitsverhaltens sowie der sozialen Kompetenzen der Schülerin bzw. des Schülers ermöglicht.
Die Dauer der Berufswegekonferenz beträgt in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.