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	<title>BlueSpice - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-07T22:44:36Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25459</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
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		<updated>2026-09-24T06:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Überschrift&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs und Notenschutzes =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aktualisierte Informationsgrundlage für berufsbildende Schulen in Niedersachsen – Stand: September 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des § 58a des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) zum 1. August 2026 erhalten Nachteilsausgleich und Notenschutz eine ausdrückliche gesetzliche Grundlage. Die Neuregelung ist insbesondere für die berufsbildenden Schulen von Bedeutung, da sie die Voraussetzungen für beide Instrumente klarer voneinander abgrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige schulische Praxis muss deshalb in mehreren Punkten angepasst werden. Dies betrifft insbesondere den gesetzlichen Anspruch auf Nachteilsausgleich, die Möglichkeit des Notenschutzes bei einer Rechtschreibstörung sowie die Zuständigkeiten und das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtiger Hinweis zum Rechtsstand:&#039;&#039;&#039; Die hochgeladene Verordnung ist eine Anhörungsfassung. Sie enthält noch Platzhalter für das Ausfertigungsdatum und das Inkrafttreten. Die nachfolgenden Ausführungen unterscheiden deshalb zwischen der gesetzlichen Grundlage des § 58a NSchG und den vorgesehenen Konkretisierungen des Verordnungsentwurfs. Letztere dürfen erst nach Prüfung ihrer endgültigen Veröffentlichung als verbindliches Recht angewendet werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Ziel und Grundgedanke ==&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und Notenschutz dienen der Chancengleichheit von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollen verhindern, dass eine Beeinträchtigung dazu führt, dass vorhandene fachliche Kompetenzen nicht angemessen nachgewiesen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Regelung unterscheidet drei Instrumente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Individuelle Unterstützung:&#039;&#039;&#039; Pädagogische, didaktische und organisatorische Maßnahmen zur Unterstützung des Lernprozesses.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich:&#039;&#039;&#039; Anpassung der Bedingungen der Leistungsfeststellung, ohne die wesentlichen fachlichen Anforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz:&#039;&#039;&#039; Unter gesetzlich festgelegten Voraussetzungen kann auf die Bewertung einzelner fachlicher Anforderungen oder Leistungen verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Instrumente verfolgen unterschiedliche Ziele und sind rechtlich voneinander abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Rechtliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Zentrale gesetzliche Grundlage ist § 58a NSchG. Ergänzend sind die für den jeweiligen Bildungsgang geltenden schulrechtlichen Vorschriften zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Verordnungsentwurf sieht eine eigenständige Verordnung über individuelle Unterstützungsmaßnahmen, Nachteilsausgleich und Notenschutz vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Anwendungsbereich soll grundsätzlich auch die berufsbildenden Schulen umfassen. Ausgenommen sind nach § 1 des Entwurfs insbesondere das Berufliche Gymnasium, bestimmte Berufsfachschulen im Gesundheitsbereich sowie die dort genannten Pflegeschulen. Für diese Bildungsgänge gelten beziehungsweise sollen besondere Regelungen gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Berufliche Gymnasium sieht Artikel 5 des Entwurfs beispielsweise die entsprechende Anwendung der Regelungen für die gymnasiale Oberstufe vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtlichen Grundlagen sind damit künftig nach Schulform und gegebenenfalls nach Prüfungsart zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Individuelle Unterstützung im Unterricht ==&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Ergänzung gegenüber dem bisherigen Informationstext ist die ausdrückliche Unterscheidung zwischen individueller Unterstützung und Nachteilsausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individuelle Unterstützung soll grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern zugutekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie umfasst pädagogische, didaktisch-methodische und schulorganisatorische Maßnahmen sowie technische Hilfen, soweit die Leistungsfeststellung nicht berührt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 2 des Verordnungsentwurfs kommen beispielsweise folgende Maßnahmen infrage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bereitstellung besonderer Arbeitsmittel und technischer Hilfen.&lt;br /&gt;
* Individuelle Erläuterung von Arbeitsanweisungen.&lt;br /&gt;
* Verstärkte Visualisierung und Verbalisierung von Unterrichtsinhalten.&lt;br /&gt;
* Individuelle Pausenregelungen.&lt;br /&gt;
* Anpassung von Bearbeitungszeiten und Arbeitsumfängen im Unterricht.&lt;br /&gt;
* Binnendifferenzierende Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individuelle Unterstützung ist nach dem Entwurf Aufgabe der jeweiligen Lehrkraft. Sie setzt weder einen förmlichen Antrag noch zwingend eine ärztliche Diagnose voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheidend ist die Abgrenzung zur Leistungsfeststellung:&#039;&#039;&#039; Solange eine Maßnahme ausschließlich den Unterricht und den Kompetenzerwerb unterstützt, handelt es sich um individuelle Unterstützung. Wird dagegen die Durchführung eines Leistungsnachweises angepasst, ist zu prüfen, ob ein Nachteilsausgleich vorliegt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.1 Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 1 NSchG erhalten Schülerinnen und Schüler bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen einen Nachteilsausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist eine erhebliche Beeinträchtigung der Fähigkeit, das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf konkretisiert dies dahingehend, dass der Nachweis des Leistungsstandes aufgrund einer Beeinträchtigung wesentlich erschwert sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche Beeinträchtigungen werden insbesondere genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stark ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen.&lt;br /&gt;
* Autismus-Spektrum-Störung.&lt;br /&gt;
* ADHS beziehungsweise ADS.&lt;br /&gt;
* Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf in bestimmten Förderschwerpunkten.&lt;br /&gt;
* Physische Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
* Psychische Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Diagnose begründet jedoch nicht automatisch einen Anspruch auf eine bestimmte Maßnahme. Entscheidend sind die konkreten Auswirkungen der Beeinträchtigung auf die jeweilige Leistungsfeststellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.2 Zulässige Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf enthält einen umfangreichen Katalog möglicher Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bereits bekannten Anpassungen wie Schreibzeitverlängerung und technischen Hilfsmitteln werden ausdrücklich weitere Möglichkeiten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Maßnahme&lt;br /&gt;
!Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verlängerung der Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
|Zusätzliche Zeit bei schriftlichen Leistungsnachweisen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Methodisch-didaktische Hilfen&lt;br /&gt;
|Strukturierungshilfen oder zusätzliches Vorlesen einzelner Aufgaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anpassung der Prüfungsform&lt;br /&gt;
|Ersatz einzelner mündlicher durch schriftliche Leistungsfeststellungen oder umgekehrt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Technische Hilfsmittel&lt;br /&gt;
|Behinderungsspezifische Arbeitsmittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anpassung der Prüfungsumgebung&lt;br /&gt;
|Störungsfreier Raum oder Leistungsfeststellung in einer Einzelsituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zusätzliche Pausen&lt;br /&gt;
|Individuell festgelegte Unterbrechungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schreibassistenz&lt;br /&gt;
|Unterstützung bei besonders schweren Beeinträchtigungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quantitative Anpassung&lt;br /&gt;
|Reduzierung der Aufgabenanzahl bei unverändertem inhaltlichem Anforderungsprofil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anpassung mündlicher Prüfungen&lt;br /&gt;
|Verlängerung der Vorbereitungszeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, die Aufgabenanzahl zu reduzieren, sofern das inhaltliche Anforderungsprofil unverändert bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Wechsel zwischen mündlichen und schriftlichen Leistungsfeststellungen ist nach dem Entwurf unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die wesentlichen fachlichen Anforderungen müssen bei sämtlichen Maßnahmen erhalten bleiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.3 Besonderheiten an berufsbildenden Schulen ===&lt;br /&gt;
Für die berufliche Bildung enthält § 3 Abs. 1 des Verordnungsentwurfs eine zusätzliche Einschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich kann nur gewährt werden, soweit die durch die Leistungsfeststellung zu ermittelnde Eignung für einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung nicht beeinträchtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet beispielsweise, dass eine fachlich unverzichtbare berufliche Kompetenz nicht durch einen Nachteilsausgleich ersetzt oder von der Bewertung ausgenommen werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Maßnahme muss daher stets unter Berücksichtigung des jeweiligen Ausbildungsberufs beziehungsweise Bildungsgangs geprüft werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Verfahren zur Gewährung eines Nachteilsausgleichs ==&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf konkretisiert das Verfahren in mehreren Punkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antragstellung ===&lt;br /&gt;
Ein gesonderter Antrag der Erziehungsberechtigten beziehungsweise der volljährigen Schülerinnen und Schüler ist für den Nachteilsausgleich nach dem Entwurf nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule muss deshalb auch dann prüfen, ob ein Nachteilsausgleich notwendig ist, wenn kein förmlicher Antrag gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ärztliche Gutachten ===&lt;br /&gt;
Ein ärztliches Gutachten ist für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen ärztliche Unterlagen vor, sind diese in die Entscheidung einzubeziehen. Die darin enthaltenen Empfehlungen sind für die Schule jedoch nicht bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuständigkeit ===&lt;br /&gt;
Nach § 5 des Entwurfs entscheidet grundsätzlich die Klassenkonferenz über die Gewährung von Nachteilsausgleich und Notenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Konferenzbeschlüsse zum Nachteilsausgleich müssen den Betroffenen beziehungsweise ihren Erziehungsberechtigten rechtzeitig und umfassend mitgeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dokumentation ===&lt;br /&gt;
Individuelle Unterstützungsmaßnahmen und Nachteilsausgleiche sollen dokumentiert, regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumentation sollte insbesondere die festgestellte Beeinträchtigung der Leistungserbringung, die beschlossenen Maßnahmen sowie deren Umfang und Dauer nachvollziehbar festhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Überkompensation ist zu vermeiden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 6. Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Der Notenschutz stellt die bedeutendste inhaltliche Änderung gegenüber dem bisherigen Informationstext dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim Nachteilsausgleich die Bedingungen der Leistungsfeststellung verändert werden, kann beim Notenschutz unter bestimmten Voraussetzungen auf die Bewertung einzelner Leistungen oder fachlicher Anforderungen verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notenschutz ist jedoch ausschließlich in den gesetzlich vorgesehenen Fällen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf konkretisiert die möglichen Formen des Notenschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.1 Körperliche und motorische Beeinträchtigungen ===&lt;br /&gt;
Bei körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen kann auf Prüfungsteile verzichtet werden, die aufgrund der Beeinträchtigung nicht erbracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.2 Sprachliche Beeinträchtigungen und Autismus ===&lt;br /&gt;
Bei Mutismus, vergleichbaren Sprachbehinderungen sowie Autismus mit Auswirkungen auf die pragmatisch-kommunikative Ebene kann auf mündliche Leistungen oder Prüfungsteile verzichtet werden, die ein Sprechen voraussetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.3 Beeinträchtigungen des Hörens und Sehens ===&lt;br /&gt;
Bei entsprechenden Beeinträchtigungen kann auf Prüfungsteile verzichtet werden, die ein Hören beziehungsweise Sehen voraussetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.4 Rechtschreibstörung ===&lt;br /&gt;
Bei einer Rechtschreibstörung kann auf die Bewertung der Rechtschreibleistung verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist auch für die berufsbildenden Schulen von besonderer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige pauschale Aussage, dass ein Notenschutz bei Rechtschreibstörungen im Sekundarbereich II grundsätzlich ausgeschlossen sei, ist aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung nicht mehr zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher Notenschutz setzt allerdings voraus, dass sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.5 Lesestörung ===&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf sieht einen Verzicht auf die Bewertung der Leseleistung ausdrücklich für die Schuljahrgänge 3 und 4 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich keine entsprechende allgemeine Möglichkeit für die berufsbildenden Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.6 Rechenstörung ===&lt;br /&gt;
Bei einer Rechenstörung sieht der Entwurf ausschließlich für die Schuljahrgänge 3 und 4 bestimmte Möglichkeiten des Notenschutzes vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiterführenden Schuljahrgängen kommen dagegen insbesondere individuelle Unterstützung und Nachteilsausgleich infrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die berufsbildenden Schulen ergibt sich daraus keine allgemeine Möglichkeit, auf die Bewertung mathematischer Kompetenzen aufgrund einer Rechenstörung zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.7 Zusätzliche Einschränkungen an berufsbildenden Schulen ===&lt;br /&gt;
Nach § 4 Abs. 9 des Entwurfs darf Notenschutz an berufsbildenden Schulen nur gewährt werden, soweit dadurch die sachlichen Zusammenhänge mit der durch die Prüfung zu ermittelnden Eignung für einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung nicht berührt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist insbesondere sicherzustellen, dass die wesentlichen beruflichen Kompetenzen trotz Notenschutz nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 7. Verfahren beim Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Nachteilsausgleich setzt der Notenschutz nach dem Verordnungsentwurf einen &#039;&#039;&#039;schriftlichen Antrag&#039;&#039;&#039;voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser ist durch die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem fünften Schuljahrgang sieht der Entwurf grundsätzlich die Vorlage eines fachärztlichen Gutachtens vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann unter den dort genannten Voraussetzungen ein Bescheid der Eingliederungshilfe oder ein Fördergutachten zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Unterlagen müssen Art und Umfang der Beeinträchtigung hervorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Notenschutz entscheidet nach dem Entwurf grundsätzlich die Klassenkonferenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Schulwechsel prüft die aufnehmende Schule eigenverantwortlich, welche Maßnahmen weiterhin erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bewilligter Notenschutz kann auf schriftlichen Antrag der Betroffenen beziehungsweise ihrer Erziehungsberechtigten beendet werden. Für den Verzicht sieht der Entwurf eine besondere Frist zu Beginn des Schuljahres vor.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8. Auswirkungen auf die Leistungsbewertung und das Zeugnis ==&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz ist auch für die Zeugniserstellung wesentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich:&#039;&#039;&#039; Ein gewährter Nachteilsausgleich wird nach dem Verordnungsentwurf nicht im Zeugnis aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notenschutz:&#039;&#039;&#039; Wird Notenschutz gewährt, muss ein entsprechender Hinweis in die Zeugnisbemerkungen aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hinweis benennt die nicht erbrachte oder nicht bewertete fachliche Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrunde liegende Diagnose, Beeinträchtigung oder Erkrankung darf dagegen nicht im Zeugnis genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regelung gilt nach dem Entwurf auch dann, wenn der Notenschutz lediglich während eines Teils des Berichtszeitraums gewährt wurde.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 9. Besondere Regelungen für das Berufliche Gymnasium ==&lt;br /&gt;
Für das Berufliche Gymnasium sieht der Verordnungsentwurf eine eigenständige Regelungssystematik vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sollen die Bestimmungen der gymnasialen Oberstufe entsprechend gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich ist in diesem Bereich auf die Anpassung der äußeren Bedingungen der Leistungserbringung beschränkt. Die Grundsätze der Leistungsbewertung müssen gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Rechtschreibstörung soll unter den vorgesehenen Voraussetzungen ebenfalls Notenschutz möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Nachteilsausgleich und Notenschutz entscheidet grundsätzlich die zuständige Konferenz. Für die Abiturprüfung sieht der Entwurf dagegen die Entscheidung durch die Prüfungskommission vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bestimmungen sind in den Artikeln 2, 3 und 5 des Verordnungsentwurfs enthalten.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen ==&lt;br /&gt;
Schulische Leistungsfeststellungen und Prüfungen vor den zuständigen Kammern sind rechtlich voneinander zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der Schule gewährter Nachteilsausgleich wird nicht automatisch für eine Kammerprüfung übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz sind insbesondere die Regelungen des § 65 BBiG maßgeblich. Bei Prüfungen im Handwerk sind zusätzlich die einschlägigen Vorschriften der Handwerksordnung zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Auszubildende müssen sich daher rechtzeitig über das Antragsverfahren und die erforderlichen Nachweise bei der zuständigen Kammer informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung erfolgt nach den für die jeweilige Prüfung geltenden rechtlichen Bestimmungen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 11. Zentrale Grundsätze für die schulische Praxis ==&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung über individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz sind insbesondere folgende Grundsätze zu berücksichtigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung:&#039;&#039;&#039; Maßnahmen müssen auf die konkrete Beeinträchtigung und deren Auswirkungen auf die jeweilige Leistungssituation abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit:&#039;&#039;&#039; Art und Umfang der Maßnahmen müssen geeignet und erforderlich sein.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wahrung der Leistungsanforderungen:&#039;&#039;&#039; Ein Nachteilsausgleich darf die wesentlichen fachlichen Anforderungen nicht verändern.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation:&#039;&#039;&#039; Die Maßnahmen dürfen keinen sachlich nicht gerechtfertigten Vorteil schaffen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Dokumentation und Überprüfung:&#039;&#039;&#039; Beschlossene Maßnahmen sind nachvollziehbar festzuhalten und regelmäßig zu überprüfen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Datenschutz:&#039;&#039;&#039; Gesundheitsbezogene Angaben dürfen nur im erforderlichen Umfang verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Besonderheiten der beruflichen Bildung:&#039;&#039;&#039; Die für den jeweiligen Beruf oder Abschluss wesentlichen Kompetenzen müssen erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 12. Fazit für die Praxis an berufsbildenden Schulen ==&lt;br /&gt;
Die neue gesetzliche Grundlage und die vorgesehenen konkretisierenden Regelungen führen zu einer klareren Unterscheidung zwischen individueller Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Praxis ergeben sich insbesondere folgende Konsequenzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstens:&#039;&#039;&#039; Ein Nachteilsausgleich ist bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen zu gewähren. Ein gesondertes Antragsverfahren oder eine ärztliche Diagnose dürfen nicht pauschal als zwingende Voraussetzungen verlangt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zweitens:&#039;&#039;&#039; Die Schule muss individuell prüfen, welche Maßnahmen geeignet und erforderlich sind. Der Verordnungsentwurf eröffnet hierfür einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, der über eine reine Schreibzeitverlängerung hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drittens:&#039;&#039;&#039; Notenschutz ist nunmehr ausdrücklich gesetzlich vorgesehen. Dies betrifft insbesondere auch die Möglichkeit, bei einer Rechtschreibstörung unter den gesetzlichen Voraussetzungen auf die Bewertung der Rechtschreibleistung zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viertens:&#039;&#039;&#039; Für die berufsbildenden Schulen gelten besondere Grenzen. Nachteilsausgleich und Notenschutz dürfen den Nachweis der für einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung wesentlichen Kompetenzen nicht beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fünftens:&#039;&#039;&#039; Die Schule muss Nachteilsausgleich und Notenschutz verfahrensrechtlich unterscheiden. Insbesondere hinsichtlich Antragstellung, erforderlicher Nachweise und Zeugnisvermerke bestehen unterschiedliche Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schulinterne Verfahrensweise sollte daher entsprechend aktualisiert werden. Vor der verbindlichen Anwendung der im Verordnungsentwurf enthaltenen Detailregelungen ist allerdings zu prüfen, ob und mit welchem Wortlaut die endgültige Verordnung in Kraft getreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsgrundlagen:&#039;&#039;&#039; Art. 3 GG; § 58a NSchG; einschlägige schulformbezogene Verordnungen; § 65 BBiG; einschlägige Bestimmungen der HwO. Ergänzende Grundlage dieser Zusammenfassung ist die hochgeladene Anhörungsfassung der Verordnung zur Einführung und Änderung schulrechtlicher Verordnungen zum Nachteilsausgleich und Notenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChatGPT Image 21. Sept. 2026, 09 57 55.png|mini|One Pager NTA|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25458</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25458"/>
		<updated>2026-09-23T12:28:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: NTA _ Erlass&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
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|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs und Notenschutzes =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aktualisierte Informationsgrundlage für berufsbildende Schulen in Niedersachsen – Stand: September 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des § 58a des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) zum 1. August 2026 erhalten Nachteilsausgleich und Notenschutz eine ausdrückliche gesetzliche Grundlage. Die Neuregelung ist insbesondere für die berufsbildenden Schulen von Bedeutung, da sie die Voraussetzungen für beide Instrumente klarer voneinander abgrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige schulische Praxis muss deshalb in mehreren Punkten angepasst werden. Dies betrifft insbesondere den gesetzlichen Anspruch auf Nachteilsausgleich, die Möglichkeit des Notenschutzes bei einer Rechtschreibstörung sowie die Zuständigkeiten und das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtiger Hinweis zum Rechtsstand:&#039;&#039;&#039; Die hochgeladene Verordnung ist eine Anhörungsfassung. Sie enthält noch Platzhalter für das Ausfertigungsdatum und das Inkrafttreten. Die nachfolgenden Ausführungen unterscheiden deshalb zwischen der gesetzlichen Grundlage des § 58a NSchG und den vorgesehenen Konkretisierungen des Verordnungsentwurfs. Letztere dürfen erst nach Prüfung ihrer endgültigen Veröffentlichung als verbindliches Recht angewendet werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Ziel und Grundgedanke ==&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und Notenschutz dienen der Chancengleichheit von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollen verhindern, dass eine Beeinträchtigung dazu führt, dass vorhandene fachliche Kompetenzen nicht angemessen nachgewiesen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Regelung unterscheidet drei Instrumente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Individuelle Unterstützung:&#039;&#039;&#039; Pädagogische, didaktische und organisatorische Maßnahmen zur Unterstützung des Lernprozesses.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich:&#039;&#039;&#039; Anpassung der Bedingungen der Leistungsfeststellung, ohne die wesentlichen fachlichen Anforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz:&#039;&#039;&#039; Unter gesetzlich festgelegten Voraussetzungen kann auf die Bewertung einzelner fachlicher Anforderungen oder Leistungen verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Instrumente verfolgen unterschiedliche Ziele und sind rechtlich voneinander abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Rechtliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Zentrale gesetzliche Grundlage ist § 58a NSchG. Ergänzend sind die für den jeweiligen Bildungsgang geltenden schulrechtlichen Vorschriften zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegende Verordnungsentwurf sieht eine eigenständige Verordnung über individuelle Unterstützungsmaßnahmen, Nachteilsausgleich und Notenschutz vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Anwendungsbereich soll grundsätzlich auch die berufsbildenden Schulen umfassen. Ausgenommen sind nach § 1 des Entwurfs insbesondere das Berufliche Gymnasium, bestimmte Berufsfachschulen im Gesundheitsbereich sowie die dort genannten Pflegeschulen. Für diese Bildungsgänge gelten beziehungsweise sollen besondere Regelungen gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Berufliche Gymnasium sieht Artikel 5 des Entwurfs beispielsweise die entsprechende Anwendung der Regelungen für die gymnasiale Oberstufe vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtlichen Grundlagen sind damit künftig nach Schulform und gegebenenfalls nach Prüfungsart zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Individuelle Unterstützung im Unterricht ==&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Ergänzung gegenüber dem bisherigen Informationstext ist die ausdrückliche Unterscheidung zwischen individueller Unterstützung und Nachteilsausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individuelle Unterstützung soll grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern zugutekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie umfasst pädagogische, didaktisch-methodische und schulorganisatorische Maßnahmen sowie technische Hilfen, soweit die Leistungsfeststellung nicht berührt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 2 des Verordnungsentwurfs kommen beispielsweise folgende Maßnahmen infrage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bereitstellung besonderer Arbeitsmittel und technischer Hilfen.&lt;br /&gt;
* Individuelle Erläuterung von Arbeitsanweisungen.&lt;br /&gt;
* Verstärkte Visualisierung und Verbalisierung von Unterrichtsinhalten.&lt;br /&gt;
* Individuelle Pausenregelungen.&lt;br /&gt;
* Anpassung von Bearbeitungszeiten und Arbeitsumfängen im Unterricht.&lt;br /&gt;
* Binnendifferenzierende Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individuelle Unterstützung ist nach dem Entwurf Aufgabe der jeweiligen Lehrkraft. Sie setzt weder einen förmlichen Antrag noch zwingend eine ärztliche Diagnose voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheidend ist die Abgrenzung zur Leistungsfeststellung:&#039;&#039;&#039; Solange eine Maßnahme ausschließlich den Unterricht und den Kompetenzerwerb unterstützt, handelt es sich um individuelle Unterstützung. Wird dagegen die Durchführung eines Leistungsnachweises angepasst, ist zu prüfen, ob ein Nachteilsausgleich vorliegt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.1 Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 1 NSchG erhalten Schülerinnen und Schüler bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen einen Nachteilsausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist eine erhebliche Beeinträchtigung der Fähigkeit, das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf konkretisiert dies dahingehend, dass der Nachweis des Leistungsstandes aufgrund einer Beeinträchtigung wesentlich erschwert sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche Beeinträchtigungen werden insbesondere genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stark ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen.&lt;br /&gt;
* Autismus-Spektrum-Störung.&lt;br /&gt;
* ADHS beziehungsweise ADS.&lt;br /&gt;
* Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf in bestimmten Förderschwerpunkten.&lt;br /&gt;
* Physische Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
* Psychische Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Diagnose begründet jedoch nicht automatisch einen Anspruch auf eine bestimmte Maßnahme. Entscheidend sind die konkreten Auswirkungen der Beeinträchtigung auf die jeweilige Leistungsfeststellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.2 Zulässige Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf enthält einen umfangreichen Katalog möglicher Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bereits bekannten Anpassungen wie Schreibzeitverlängerung und technischen Hilfsmitteln werden ausdrücklich weitere Möglichkeiten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Maßnahme&lt;br /&gt;
!Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verlängerung der Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
|Zusätzliche Zeit bei schriftlichen Leistungsnachweisen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Methodisch-didaktische Hilfen&lt;br /&gt;
|Strukturierungshilfen oder zusätzliches Vorlesen einzelner Aufgaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anpassung der Prüfungsform&lt;br /&gt;
|Ersatz einzelner mündlicher durch schriftliche Leistungsfeststellungen oder umgekehrt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Technische Hilfsmittel&lt;br /&gt;
|Behinderungsspezifische Arbeitsmittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anpassung der Prüfungsumgebung&lt;br /&gt;
|Störungsfreier Raum oder Leistungsfeststellung in einer Einzelsituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zusätzliche Pausen&lt;br /&gt;
|Individuell festgelegte Unterbrechungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schreibassistenz&lt;br /&gt;
|Unterstützung bei besonders schweren Beeinträchtigungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quantitative Anpassung&lt;br /&gt;
|Reduzierung der Aufgabenanzahl bei unverändertem inhaltlichem Anforderungsprofil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anpassung mündlicher Prüfungen&lt;br /&gt;
|Verlängerung der Vorbereitungszeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, die Aufgabenanzahl zu reduzieren, sofern das inhaltliche Anforderungsprofil unverändert bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Wechsel zwischen mündlichen und schriftlichen Leistungsfeststellungen ist nach dem Entwurf unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die wesentlichen fachlichen Anforderungen müssen bei sämtlichen Maßnahmen erhalten bleiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.3 Besonderheiten an berufsbildenden Schulen ===&lt;br /&gt;
Für die berufliche Bildung enthält § 3 Abs. 1 des Verordnungsentwurfs eine zusätzliche Einschränkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich kann nur gewährt werden, soweit die durch die Leistungsfeststellung zu ermittelnde Eignung für einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung nicht beeinträchtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet beispielsweise, dass eine fachlich unverzichtbare berufliche Kompetenz nicht durch einen Nachteilsausgleich ersetzt oder von der Bewertung ausgenommen werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Maßnahme muss daher stets unter Berücksichtigung des jeweiligen Ausbildungsberufs beziehungsweise Bildungsgangs geprüft werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Verfahren zur Gewährung eines Nachteilsausgleichs ==&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf konkretisiert das Verfahren in mehreren Punkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antragstellung ===&lt;br /&gt;
Ein gesonderter Antrag der Erziehungsberechtigten beziehungsweise der volljährigen Schülerinnen und Schüler ist für den Nachteilsausgleich nach dem Entwurf nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule muss deshalb auch dann prüfen, ob ein Nachteilsausgleich notwendig ist, wenn kein förmlicher Antrag gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ärztliche Gutachten ===&lt;br /&gt;
Ein ärztliches Gutachten ist für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht zwingend erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegen ärztliche Unterlagen vor, sind diese in die Entscheidung einzubeziehen. Die darin enthaltenen Empfehlungen sind für die Schule jedoch nicht bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuständigkeit ===&lt;br /&gt;
Nach § 5 des Entwurfs entscheidet grundsätzlich die Klassenkonferenz über die Gewährung von Nachteilsausgleich und Notenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Konferenzbeschlüsse zum Nachteilsausgleich müssen den Betroffenen beziehungsweise ihren Erziehungsberechtigten rechtzeitig und umfassend mitgeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dokumentation ===&lt;br /&gt;
Individuelle Unterstützungsmaßnahmen und Nachteilsausgleiche sollen dokumentiert, regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumentation sollte insbesondere die festgestellte Beeinträchtigung der Leistungserbringung, die beschlossenen Maßnahmen sowie deren Umfang und Dauer nachvollziehbar festhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Überkompensation ist zu vermeiden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 6. Notenschutz =&lt;br /&gt;
Der Notenschutz stellt die bedeutendste inhaltliche Änderung gegenüber dem bisherigen Informationstext dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während beim Nachteilsausgleich die Bedingungen der Leistungsfeststellung verändert werden, kann beim Notenschutz unter bestimmten Voraussetzungen auf die Bewertung einzelner Leistungen oder fachlicher Anforderungen verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notenschutz ist jedoch ausschließlich in den gesetzlich vorgesehenen Fällen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf konkretisiert die möglichen Formen des Notenschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.1 Körperliche und motorische Beeinträchtigungen ===&lt;br /&gt;
Bei körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen kann auf Prüfungsteile verzichtet werden, die aufgrund der Beeinträchtigung nicht erbracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.2 Sprachliche Beeinträchtigungen und Autismus ===&lt;br /&gt;
Bei Mutismus, vergleichbaren Sprachbehinderungen sowie Autismus mit Auswirkungen auf die pragmatisch-kommunikative Ebene kann auf mündliche Leistungen oder Prüfungsteile verzichtet werden, die ein Sprechen voraussetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.3 Beeinträchtigungen des Hörens und Sehens ===&lt;br /&gt;
Bei entsprechenden Beeinträchtigungen kann auf Prüfungsteile verzichtet werden, die ein Hören beziehungsweise Sehen voraussetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.4 Rechtschreibstörung ===&lt;br /&gt;
Bei einer Rechtschreibstörung kann auf die Bewertung der Rechtschreibleistung verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist auch für die berufsbildenden Schulen von besonderer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige pauschale Aussage, dass ein Notenschutz bei Rechtschreibstörungen im Sekundarbereich II grundsätzlich ausgeschlossen sei, ist aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung nicht mehr zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher Notenschutz setzt allerdings voraus, dass sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.5 Lesestörung ===&lt;br /&gt;
Der Verordnungsentwurf sieht einen Verzicht auf die Bewertung der Leseleistung ausdrücklich für die Schuljahrgänge 3 und 4 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich keine entsprechende allgemeine Möglichkeit für die berufsbildenden Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.6 Rechenstörung ===&lt;br /&gt;
Bei einer Rechenstörung sieht der Entwurf ausschließlich für die Schuljahrgänge 3 und 4 bestimmte Möglichkeiten des Notenschutzes vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiterführenden Schuljahrgängen kommen dagegen insbesondere individuelle Unterstützung und Nachteilsausgleich infrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die berufsbildenden Schulen ergibt sich daraus keine allgemeine Möglichkeit, auf die Bewertung mathematischer Kompetenzen aufgrund einer Rechenstörung zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.7 Zusätzliche Einschränkungen an berufsbildenden Schulen ===&lt;br /&gt;
Nach § 4 Abs. 9 des Entwurfs darf Notenschutz an berufsbildenden Schulen nur gewährt werden, soweit dadurch die sachlichen Zusammenhänge mit der durch die Prüfung zu ermittelnden Eignung für einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung nicht berührt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist insbesondere sicherzustellen, dass die wesentlichen beruflichen Kompetenzen trotz Notenschutz nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 7. Verfahren beim Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Nachteilsausgleich setzt der Notenschutz nach dem Verordnungsentwurf einen &#039;&#039;&#039;schriftlichen Antrag&#039;&#039;&#039;voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser ist durch die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem fünften Schuljahrgang sieht der Entwurf grundsätzlich die Vorlage eines fachärztlichen Gutachtens vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann unter den dort genannten Voraussetzungen ein Bescheid der Eingliederungshilfe oder ein Fördergutachten zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Unterlagen müssen Art und Umfang der Beeinträchtigung hervorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Notenschutz entscheidet nach dem Entwurf grundsätzlich die Klassenkonferenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Schulwechsel prüft die aufnehmende Schule eigenverantwortlich, welche Maßnahmen weiterhin erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bewilligter Notenschutz kann auf schriftlichen Antrag der Betroffenen beziehungsweise ihrer Erziehungsberechtigten beendet werden. Für den Verzicht sieht der Entwurf eine besondere Frist zu Beginn des Schuljahres vor.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8. Auswirkungen auf die Leistungsbewertung und das Zeugnis ==&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz ist auch für die Zeugniserstellung wesentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich:&#039;&#039;&#039; Ein gewährter Nachteilsausgleich wird nach dem Verordnungsentwurf nicht im Zeugnis aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notenschutz:&#039;&#039;&#039; Wird Notenschutz gewährt, muss ein entsprechender Hinweis in die Zeugnisbemerkungen aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hinweis benennt die nicht erbrachte oder nicht bewertete fachliche Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrunde liegende Diagnose, Beeinträchtigung oder Erkrankung darf dagegen nicht im Zeugnis genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regelung gilt nach dem Entwurf auch dann, wenn der Notenschutz lediglich während eines Teils des Berichtszeitraums gewährt wurde.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 9. Besondere Regelungen für das Berufliche Gymnasium ==&lt;br /&gt;
Für das Berufliche Gymnasium sieht der Verordnungsentwurf eine eigenständige Regelungssystematik vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sollen die Bestimmungen der gymnasialen Oberstufe entsprechend gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich ist in diesem Bereich auf die Anpassung der äußeren Bedingungen der Leistungserbringung beschränkt. Die Grundsätze der Leistungsbewertung müssen gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Rechtschreibstörung soll unter den vorgesehenen Voraussetzungen ebenfalls Notenschutz möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Nachteilsausgleich und Notenschutz entscheidet grundsätzlich die zuständige Konferenz. Für die Abiturprüfung sieht der Entwurf dagegen die Entscheidung durch die Prüfungskommission vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bestimmungen sind in den Artikeln 2, 3 und 5 des Verordnungsentwurfs enthalten.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen ==&lt;br /&gt;
Schulische Leistungsfeststellungen und Prüfungen vor den zuständigen Kammern sind rechtlich voneinander zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der Schule gewährter Nachteilsausgleich wird nicht automatisch für eine Kammerprüfung übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz sind insbesondere die Regelungen des § 65 BBiG maßgeblich. Bei Prüfungen im Handwerk sind zusätzlich die einschlägigen Vorschriften der Handwerksordnung zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Auszubildende müssen sich daher rechtzeitig über das Antragsverfahren und die erforderlichen Nachweise bei der zuständigen Kammer informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung erfolgt nach den für die jeweilige Prüfung geltenden rechtlichen Bestimmungen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 11. Zentrale Grundsätze für die schulische Praxis ==&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung über individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz sind insbesondere folgende Grundsätze zu berücksichtigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung:&#039;&#039;&#039; Maßnahmen müssen auf die konkrete Beeinträchtigung und deren Auswirkungen auf die jeweilige Leistungssituation abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit:&#039;&#039;&#039; Art und Umfang der Maßnahmen müssen geeignet und erforderlich sein.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Wahrung der Leistungsanforderungen:&#039;&#039;&#039; Ein Nachteilsausgleich darf die wesentlichen fachlichen Anforderungen nicht verändern.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation:&#039;&#039;&#039; Die Maßnahmen dürfen keinen sachlich nicht gerechtfertigten Vorteil schaffen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Dokumentation und Überprüfung:&#039;&#039;&#039; Beschlossene Maßnahmen sind nachvollziehbar festzuhalten und regelmäßig zu überprüfen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Datenschutz:&#039;&#039;&#039; Gesundheitsbezogene Angaben dürfen nur im erforderlichen Umfang verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Besonderheiten der beruflichen Bildung:&#039;&#039;&#039; Die für den jeweiligen Beruf oder Abschluss wesentlichen Kompetenzen müssen erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 12. Fazit für die Praxis an berufsbildenden Schulen ==&lt;br /&gt;
Die neue gesetzliche Grundlage und die vorgesehenen konkretisierenden Regelungen führen zu einer klareren Unterscheidung zwischen individueller Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Praxis ergeben sich insbesondere folgende Konsequenzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstens:&#039;&#039;&#039; Ein Nachteilsausgleich ist bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen zu gewähren. Ein gesondertes Antragsverfahren oder eine ärztliche Diagnose dürfen nicht pauschal als zwingende Voraussetzungen verlangt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zweitens:&#039;&#039;&#039; Die Schule muss individuell prüfen, welche Maßnahmen geeignet und erforderlich sind. Der Verordnungsentwurf eröffnet hierfür einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, der über eine reine Schreibzeitverlängerung hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drittens:&#039;&#039;&#039; Notenschutz ist nunmehr ausdrücklich gesetzlich vorgesehen. Dies betrifft insbesondere auch die Möglichkeit, bei einer Rechtschreibstörung unter den gesetzlichen Voraussetzungen auf die Bewertung der Rechtschreibleistung zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viertens:&#039;&#039;&#039; Für die berufsbildenden Schulen gelten besondere Grenzen. Nachteilsausgleich und Notenschutz dürfen den Nachweis der für einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung wesentlichen Kompetenzen nicht beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fünftens:&#039;&#039;&#039; Die Schule muss Nachteilsausgleich und Notenschutz verfahrensrechtlich unterscheiden. Insbesondere hinsichtlich Antragstellung, erforderlicher Nachweise und Zeugnisvermerke bestehen unterschiedliche Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schulinterne Verfahrensweise sollte daher entsprechend aktualisiert werden. Vor der verbindlichen Anwendung der im Verordnungsentwurf enthaltenen Detailregelungen ist allerdings zu prüfen, ob und mit welchem Wortlaut die endgültige Verordnung in Kraft getreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsgrundlagen:&#039;&#039;&#039; Art. 3 GG; § 58a NSchG; einschlägige schulformbezogene Verordnungen; § 65 BBiG; einschlägige Bestimmungen der HwO. Ergänzende Grundlage dieser Zusammenfassung ist die hochgeladene Anhörungsfassung der Verordnung zur Einführung und Änderung schulrechtlicher Verordnungen zum Nachteilsausgleich und Notenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChatGPT Image 21. Sept. 2026, 09 57 55.png|mini|One Pager NTA|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25450</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25450"/>
		<updated>2026-09-21T08:00:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Seitentitel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen von Nachteilsausgleich und Notenschutz =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: September 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Gesetzliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
Mit Wirkung zum &#039;&#039;&#039;1. August 2026&#039;&#039;&#039; wurden Nachteilsausgleich und Notenschutz erstmals ausdrücklich im Niedersächsischen Schulgesetz geregelt. Zentrale Rechtsgrundlage ist &#039;&#039;&#039;§ 58a NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschrift unterscheidet zwischen zwei rechtlich unterschiedlichen Instrumenten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 1 NSchG und&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 2 NSchG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Instrumente verfolgen das Ziel, Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen eine chancengerechte Leistungsfeststellung zu ermöglichen. Voraussetzungen und Rechtsfolgen unterscheiden sich jedoch erheblich.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 2. Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 1 NSchG erhalten Schülerinnen und Schüler einen Nachteilsausgleich, wenn sie &#039;&#039;&#039;erheblich darin beeinträchtigt sind, ihr tatsächlich vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich besteht in einer nach &#039;&#039;&#039;Art und Umfang erforderlichen Anpassung der Bedingungen bei Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fachliche Anforderungsniveau der Leistungsanforderungen muss vollständig gewahrt bleiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich verändert daher grundsätzlich nicht die zu prüfenden Kompetenzen oder den Bewertungsmaßstab. Er verändert die Bedingungen, unter denen eine Schülerin oder ein Schüler die geforderte Leistung erbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist nicht allein das Vorliegen einer bestimmten Diagnose entscheidend. Maßgeblich ist vielmehr, ob eine erhebliche Beeinträchtigung besteht, aufgrund derer die Schülerin oder der Schüler das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen unter den regulären Bedingungen nicht angemessen darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Beeinträchtigung und der konkreten Leistungssituation muss daher ein nachvollziehbarer Zusammenhang bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang des Nachteilsausgleichs sind &#039;&#039;&#039;individuell und bezogen auf die konkrete Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich darf nicht zu einer Überkompensation führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.3 Mögliche Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Abhängig von der individuellen Beeinträchtigung können insbesondere Anpassungen der äußeren Prüfungs- bzw. Leistungsbedingungen in Betracht kommen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Bearbeitungszeit,&lt;br /&gt;
* Gewährung zusätzlicher Pausen,&lt;br /&gt;
* Bereitstellung eines geeigneten oder separaten Arbeitsraumes,&lt;br /&gt;
* Verwendung erforderlicher technischer oder sonstiger Hilfsmittel,&lt;br /&gt;
* Anpassungen der Darbietungsform einer Aufgabenstellung,&lt;br /&gt;
* organisatorische Anpassungen bei der Durchführung eines Leistungsnachweises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Maßnahme geeignet und erforderlich ist, muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zulässig ist es im Rahmen eines Nachteilsausgleichs, das &#039;&#039;&#039;fachliche Anforderungsniveau abzusenken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 3. Nachteilsausgleich und Leistungsbewertung =&lt;br /&gt;
Beim Nachteilsausgleich bleibt der allgemeine fachliche Bewertungsmaßstab bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich verändert die Bedingungen der Leistungserbringung, nicht die fachlichen Anforderungen an die Leistung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schülerin oder ein Schüler muss grundsätzlich dieselben fachlichen Kompetenzen nachweisen wie die übrigen Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll dagegen aufgrund einer Beeinträchtigung von der Bewertung bestimmter fachlicher Anforderungen abgesehen werden, handelt es sich nicht mehr um einen Nachteilsausgleich, sondern gegebenenfalls um &#039;&#039;&#039;Notenschutz nach § 58a Abs. 2 NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 4. Notenschutz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Vom Nachteilsausgleich ist der &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; rechtlich klar zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 2 NSchG kann von der Bewertung in einzelnen Fächern oder von der Bewertung abgrenzbarer fachlicher Anforderungen in Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit greift der Notenschutz – anders als der Nachteilsausgleich – unmittelbar in die Leistungsbewertung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notenschutz ist nur unter den gesetzlich festgelegten Voraussetzungen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Notenschutz kann nach § 58a Abs. 2 NSchG in Betracht kommen, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine &#039;&#039;&#039;körperlich-motorische Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Beeinträchtigung beim Sprechen&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Sinnesschädigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Autismus-Spektrum-Störung&#039;&#039;&#039; oder eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; vorliegt,&lt;br /&gt;
# aufgrund dieser Beeinträchtigung eine Leistung oder Teilleistung &#039;&#039;&#039;auch unter Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht erbracht&#039;&#039;&#039; und auch nicht durch eine andere vergleichbare Leistung ersetzt werden kann,&lt;br /&gt;
# der Nachweis der &#039;&#039;&#039;wesentlichen Kompetenzen, die mit dem Zeugnis bescheinigt werden&#039;&#039;&#039;, davon unberührt bleibt und&lt;br /&gt;
# die Erziehungsberechtigten bzw. bei Volljährigkeit die Schülerin oder der Schüler den Notenschutz &#039;&#039;&#039;beantragen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen müssen im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Notenschutz darf insbesondere nicht dazu führen, dass ein Abschluss bescheinigt wird, obwohl wesentliche mit diesem Abschluss verbundene Kompetenzen nicht nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 5. Zeugnisvermerk beim Notenschutz =&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besteht hinsichtlich des Zeugnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a Abs. 2 NSchG bestimmt ausdrücklich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Art und Umfang des gewährten Notenschutzes sind im Zeugnis zu vermerken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird transparent gemacht, dass bestimmte Leistungen oder abgrenzbare fachliche Anforderungen nicht oder nur eingeschränkt in die Bewertung eingeflossen sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 6. Lese-Rechtschreib-Störung =&lt;br /&gt;
Mit § 58a NSchG hat sich die Rechtslage hinsichtlich der Lese-Rechtschreib-Störung wesentlich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; wird in § 58a Abs. 2 NSchG ausdrücklich als eine Beeinträchtigung genannt, bei der grundsätzlich Notenschutz in Betracht kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die frühere pauschale Aussage, dass insbesondere im Sekundarbereich II ausschließlich ein Nachteilsausgleich, jedoch kein Notenschutz möglich sei, in dieser Form nicht mehr zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteilsausgleich ===&lt;br /&gt;
Ist die Schülerin oder der Schüler erheblich darin beeinträchtigt, vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen, können bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen geeignete Anpassungen der Leistungsbedingungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fachliche Anforderungsniveau bleibt unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notenschutz ===&lt;br /&gt;
Kann eine bestimmte Leistung oder Teilleistung aufgrund der Lese-Rechtschreib-Störung auch mit Nachteilsausgleich nicht erbracht und nicht durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden, kann unter den weiteren Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG auf Antrag Notenschutz in Betracht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine pauschale Nichtbewertung der Rechtschreibleistung allein aufgrund des Vorliegens einer Lese-Rechtschreib-Störung ist daraus jedoch nicht abzuleiten. Erforderlich bleibt eine Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen im Einzelfall.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 7. Rechenstörung / Dyskalkulie =&lt;br /&gt;
Bei einer Rechenstörung ist zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besonders sorgfältig zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich kann grundsätzlich auch bei einer Rechenstörung in Betracht kommen, wenn die Voraussetzungen des § 58a Abs. 1 NSchG erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die fachlichen Leistungsanforderungen dürfen durch den Nachteilsausgleich nicht abgesenkt werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine mathematische oder rechnerische Kompetenz selbst Gegenstand der Leistungsfeststellung, darf diese Kompetenz durch den Nachteilsausgleich daher nicht ersetzt oder von der Bewertung ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Für die Rechenstörung enthält § 58a Abs. 2 NSchG eine ausdrückliche Sonderregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann bei Schülerinnen und Schülern mit einer Rechenstörung auf Antrag der Erziehungsberechtigten &#039;&#039;&#039;bis zum Ende des 4. Schuljahrgangs&#039;&#039;&#039; von einer Bewertung der Leistung im Rechnen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden Schule kommt ein solcher Notenschutz hinsichtlich der Rechenleistung auf Grundlage dieser Regelung daher nicht in Betracht.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 8. Verfahren und Einzelfallentscheidung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und Notenschutz dürfen nicht schematisch allein aufgrund einer Diagnose gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend sind insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die konkrete Beeinträchtigung,&lt;br /&gt;
* deren Auswirkungen auf die jeweilige Leistungssituation,&lt;br /&gt;
* das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen,&lt;br /&gt;
* die zu überprüfenden fachlichen Kompetenzen,&lt;br /&gt;
* die Geeignetheit und Erforderlichkeit der vorgesehenen Maßnahme sowie&lt;br /&gt;
* die Wahrung des fachlichen Anforderungsniveaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung und die zugrunde liegenden Erwägungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang eines Nachteilsausgleichs sind so festzulegen, dass die bestehende Beeinträchtigung angemessen ausgeglichen wird, ohne der Schülerin oder dem Schüler gegenüber anderen Prüflingen einen sachlich nicht gerechtfertigten Vorteil zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei längerfristig gewährten Maßnahmen sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Voraussetzungen und der festgelegte Umfang weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 9. Nachteilsausgleich und Förderung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und pädagogische Förderung erfüllen unterschiedliche Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahmen&#039;&#039;&#039; sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, Kompetenzen aufzubauen oder bestehende Schwierigkeiten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; dient dagegen dazu, eine bestehende erhebliche Beeinträchtigung bei der Darstellung des bereits vorhandenen Leistungsvermögens auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förderung und Nachteilsausgleich können deshalb nebeneinander erforderlich sein.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 10. Berufsbildende Schulen =&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG gilt als gesetzliche Grundlage auch für Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Praxis sind zusätzlich die für die jeweilige Schulform und den jeweiligen Bildungsgang geltenden schulrechtlichen Bestimmungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei berufsqualifizierenden Bildungsgängen muss geprüft werden, welche Kompetenzen für den jeweiligen Abschluss wesentlich sind. Ein Nachteilsausgleich darf das fachliche Anforderungsniveau nicht verändern; ein Notenschutz darf den Nachweis der mit dem Zeugnis bescheinigten wesentlichen Kompetenzen nicht berühren.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 11. Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Von schulischen Leistungsnachweisen und schulischen Abschlussprüfungen sind Prüfungen vor zuständigen Stellen wie beispielsweise Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der Schule gewährter Nachteilsausgleich gilt &#039;&#039;&#039;nicht automatisch für eine Kammerprüfung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz bestehen eigene Regelungen. Nach § 65 BBiG sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Dauer von Prüfungszeiten,&lt;br /&gt;
* die Zulassung von Hilfsmitteln und&lt;br /&gt;
* die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Art und Umfang entsprechender Prüfungsanpassungen entscheidet die jeweils zuständige Stelle nach den für die betreffende Prüfung geltenden Bestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Auszubildende sollten daher frühzeitig darauf hingewiesen werden, dass ein gegebenenfalls erforderlicher Nachteilsausgleich für die Kammerprüfung &#039;&#039;&#039;gesondert bei der zuständigen Stelle beantragt&#039;&#039;&#039; werden muss.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 12. Datenschutz =&lt;br /&gt;
Angaben über Erkrankungen, Behinderungen, Diagnosen oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen können besonders schutzbedürftige personenbezogene Daten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Unterlagen und Informationen dürfen daher nur im Rahmen der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet und nur den Personen zugänglich gemacht werden, die sie zur Durchführung des schulischen Verfahrens benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Entscheidung ist insbesondere relevant, &#039;&#039;&#039;welche konkreten Auswirkungen eine Beeinträchtigung auf die Leistungserbringung hat und welcher Ausgleich erforderlich ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 13. Abgrenzung auf einen Blick =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinträchtigung der Darstellung des vorhandenen Leistungsvermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bedingungen der Leistungserbringung werden angepasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ fachliches Anforderungsniveau bleibt erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bewertung erfolgt grundsätzlich nach dem regulären fachlichen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Leistung oder Teilleistung kann aufgrund einer gesetzlich erfassten Beeinträchtigung trotz Nachteilsausgleich nicht erbracht oder durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ von der Bewertung bestimmter Fächer oder abgrenzbarer fachlicher Anforderungen kann unter den Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG abgesehen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ wesentliche Kompetenzen des Abschlusses müssen weiterhin nachgewiesen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Antrag erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Art und Umfang des Notenschutzes werden im Zeugnis vermerkt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 14. Rechtliche Grundlagen =&lt;br /&gt;
Maßgebliche gesetzliche Grundlage ist insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 58a Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) – Nachteilsausgleich und Notenschutz&#039;&#039;&#039;, in Kraft seit dem 1. August 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für berufsbildende Schulen sind daneben insbesondere die jeweils geltende &#039;&#039;&#039;Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO)&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS)&#039;&#039;&#039; zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kammerprüfungen gelten die für die jeweilige zuständige Stelle maßgeblichen Vorschriften; für die Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz ist insbesondere &#039;&#039;&#039;§ 65 BBiG&#039;&#039;&#039; zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zum Rechtsstand:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG ist geltendes Recht. Soweit konkretisierende untergesetzliche Regelungen zu Nachteilsausgleich und Notenschutz für die berufsbildenden Schulen noch nicht in endgültiger Fassung veröffentlicht sind, dürfen Entwurfsfassungen nicht wie geltendes Recht behandelt werden. Bei Entscheidungen sind daher die jeweils aktuell veröffentlichten schulrechtlichen Bestimmungen zugrunde zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChatGPT Image 21. Sept. 2026, 09 57 55.png|mini|One Pager NTA|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25449</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25449"/>
		<updated>2026-09-21T07:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absätze entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen von Nachteilsausgleich und Notenschutz =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: September 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Gesetzliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
Mit Wirkung zum &#039;&#039;&#039;1. August 2026&#039;&#039;&#039; wurden Nachteilsausgleich und Notenschutz erstmals ausdrücklich im Niedersächsischen Schulgesetz geregelt. Zentrale Rechtsgrundlage ist &#039;&#039;&#039;§ 58a NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschrift unterscheidet zwischen zwei rechtlich unterschiedlichen Instrumenten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 1 NSchG und&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 2 NSchG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Instrumente verfolgen das Ziel, Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen eine chancengerechte Leistungsfeststellung zu ermöglichen. Voraussetzungen und Rechtsfolgen unterscheiden sich jedoch erheblich.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 2. Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 1 NSchG erhalten Schülerinnen und Schüler einen Nachteilsausgleich, wenn sie &#039;&#039;&#039;erheblich darin beeinträchtigt sind, ihr tatsächlich vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich besteht in einer nach &#039;&#039;&#039;Art und Umfang erforderlichen Anpassung der Bedingungen bei Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fachliche Anforderungsniveau der Leistungsanforderungen muss vollständig gewahrt bleiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich verändert daher grundsätzlich nicht die zu prüfenden Kompetenzen oder den Bewertungsmaßstab. Er verändert die Bedingungen, unter denen eine Schülerin oder ein Schüler die geforderte Leistung erbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist nicht allein das Vorliegen einer bestimmten Diagnose entscheidend. Maßgeblich ist vielmehr, ob eine erhebliche Beeinträchtigung besteht, aufgrund derer die Schülerin oder der Schüler das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen unter den regulären Bedingungen nicht angemessen darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Beeinträchtigung und der konkreten Leistungssituation muss daher ein nachvollziehbarer Zusammenhang bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang des Nachteilsausgleichs sind &#039;&#039;&#039;individuell und bezogen auf die konkrete Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich darf nicht zu einer Überkompensation führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.3 Mögliche Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Abhängig von der individuellen Beeinträchtigung können insbesondere Anpassungen der äußeren Prüfungs- bzw. Leistungsbedingungen in Betracht kommen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Bearbeitungszeit,&lt;br /&gt;
* Gewährung zusätzlicher Pausen,&lt;br /&gt;
* Bereitstellung eines geeigneten oder separaten Arbeitsraumes,&lt;br /&gt;
* Verwendung erforderlicher technischer oder sonstiger Hilfsmittel,&lt;br /&gt;
* Anpassungen der Darbietungsform einer Aufgabenstellung,&lt;br /&gt;
* organisatorische Anpassungen bei der Durchführung eines Leistungsnachweises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Maßnahme geeignet und erforderlich ist, muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zulässig ist es im Rahmen eines Nachteilsausgleichs, das &#039;&#039;&#039;fachliche Anforderungsniveau abzusenken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 3. Nachteilsausgleich und Leistungsbewertung =&lt;br /&gt;
Beim Nachteilsausgleich bleibt der allgemeine fachliche Bewertungsmaßstab bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich verändert die Bedingungen der Leistungserbringung, nicht die fachlichen Anforderungen an die Leistung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schülerin oder ein Schüler muss grundsätzlich dieselben fachlichen Kompetenzen nachweisen wie die übrigen Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll dagegen aufgrund einer Beeinträchtigung von der Bewertung bestimmter fachlicher Anforderungen abgesehen werden, handelt es sich nicht mehr um einen Nachteilsausgleich, sondern gegebenenfalls um &#039;&#039;&#039;Notenschutz nach § 58a Abs. 2 NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 4. Notenschutz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Vom Nachteilsausgleich ist der &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; rechtlich klar zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 2 NSchG kann von der Bewertung in einzelnen Fächern oder von der Bewertung abgrenzbarer fachlicher Anforderungen in Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit greift der Notenschutz – anders als der Nachteilsausgleich – unmittelbar in die Leistungsbewertung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notenschutz ist nur unter den gesetzlich festgelegten Voraussetzungen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Notenschutz kann nach § 58a Abs. 2 NSchG in Betracht kommen, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine &#039;&#039;&#039;körperlich-motorische Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Beeinträchtigung beim Sprechen&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Sinnesschädigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Autismus-Spektrum-Störung&#039;&#039;&#039; oder eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; vorliegt,&lt;br /&gt;
# aufgrund dieser Beeinträchtigung eine Leistung oder Teilleistung &#039;&#039;&#039;auch unter Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht erbracht&#039;&#039;&#039; und auch nicht durch eine andere vergleichbare Leistung ersetzt werden kann,&lt;br /&gt;
# der Nachweis der &#039;&#039;&#039;wesentlichen Kompetenzen, die mit dem Zeugnis bescheinigt werden&#039;&#039;&#039;, davon unberührt bleibt und&lt;br /&gt;
# die Erziehungsberechtigten bzw. bei Volljährigkeit die Schülerin oder der Schüler den Notenschutz &#039;&#039;&#039;beantragen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen müssen im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Notenschutz darf insbesondere nicht dazu führen, dass ein Abschluss bescheinigt wird, obwohl wesentliche mit diesem Abschluss verbundene Kompetenzen nicht nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 5. Zeugnisvermerk beim Notenschutz =&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besteht hinsichtlich des Zeugnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a Abs. 2 NSchG bestimmt ausdrücklich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Art und Umfang des gewährten Notenschutzes sind im Zeugnis zu vermerken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird transparent gemacht, dass bestimmte Leistungen oder abgrenzbare fachliche Anforderungen nicht oder nur eingeschränkt in die Bewertung eingeflossen sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 6. Lese-Rechtschreib-Störung =&lt;br /&gt;
Mit § 58a NSchG hat sich die Rechtslage hinsichtlich der Lese-Rechtschreib-Störung wesentlich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; wird in § 58a Abs. 2 NSchG ausdrücklich als eine Beeinträchtigung genannt, bei der grundsätzlich Notenschutz in Betracht kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die frühere pauschale Aussage, dass insbesondere im Sekundarbereich II ausschließlich ein Nachteilsausgleich, jedoch kein Notenschutz möglich sei, in dieser Form nicht mehr zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteilsausgleich ===&lt;br /&gt;
Ist die Schülerin oder der Schüler erheblich darin beeinträchtigt, vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen, können bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen geeignete Anpassungen der Leistungsbedingungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fachliche Anforderungsniveau bleibt unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notenschutz ===&lt;br /&gt;
Kann eine bestimmte Leistung oder Teilleistung aufgrund der Lese-Rechtschreib-Störung auch mit Nachteilsausgleich nicht erbracht und nicht durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden, kann unter den weiteren Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG auf Antrag Notenschutz in Betracht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine pauschale Nichtbewertung der Rechtschreibleistung allein aufgrund des Vorliegens einer Lese-Rechtschreib-Störung ist daraus jedoch nicht abzuleiten. Erforderlich bleibt eine Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen im Einzelfall.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 7. Rechenstörung / Dyskalkulie =&lt;br /&gt;
Bei einer Rechenstörung ist zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besonders sorgfältig zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich kann grundsätzlich auch bei einer Rechenstörung in Betracht kommen, wenn die Voraussetzungen des § 58a Abs. 1 NSchG erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die fachlichen Leistungsanforderungen dürfen durch den Nachteilsausgleich nicht abgesenkt werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine mathematische oder rechnerische Kompetenz selbst Gegenstand der Leistungsfeststellung, darf diese Kompetenz durch den Nachteilsausgleich daher nicht ersetzt oder von der Bewertung ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Für die Rechenstörung enthält § 58a Abs. 2 NSchG eine ausdrückliche Sonderregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann bei Schülerinnen und Schülern mit einer Rechenstörung auf Antrag der Erziehungsberechtigten &#039;&#039;&#039;bis zum Ende des 4. Schuljahrgangs&#039;&#039;&#039; von einer Bewertung der Leistung im Rechnen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden Schule kommt ein solcher Notenschutz hinsichtlich der Rechenleistung auf Grundlage dieser Regelung daher nicht in Betracht.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 8. Verfahren und Einzelfallentscheidung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und Notenschutz dürfen nicht schematisch allein aufgrund einer Diagnose gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend sind insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die konkrete Beeinträchtigung,&lt;br /&gt;
* deren Auswirkungen auf die jeweilige Leistungssituation,&lt;br /&gt;
* das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen,&lt;br /&gt;
* die zu überprüfenden fachlichen Kompetenzen,&lt;br /&gt;
* die Geeignetheit und Erforderlichkeit der vorgesehenen Maßnahme sowie&lt;br /&gt;
* die Wahrung des fachlichen Anforderungsniveaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung und die zugrunde liegenden Erwägungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang eines Nachteilsausgleichs sind so festzulegen, dass die bestehende Beeinträchtigung angemessen ausgeglichen wird, ohne der Schülerin oder dem Schüler gegenüber anderen Prüflingen einen sachlich nicht gerechtfertigten Vorteil zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei längerfristig gewährten Maßnahmen sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Voraussetzungen und der festgelegte Umfang weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 9. Nachteilsausgleich und Förderung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und pädagogische Förderung erfüllen unterschiedliche Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahmen&#039;&#039;&#039; sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, Kompetenzen aufzubauen oder bestehende Schwierigkeiten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; dient dagegen dazu, eine bestehende erhebliche Beeinträchtigung bei der Darstellung des bereits vorhandenen Leistungsvermögens auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förderung und Nachteilsausgleich können deshalb nebeneinander erforderlich sein.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 10. Berufsbildende Schulen =&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG gilt als gesetzliche Grundlage auch für Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Praxis sind zusätzlich die für die jeweilige Schulform und den jeweiligen Bildungsgang geltenden schulrechtlichen Bestimmungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei berufsqualifizierenden Bildungsgängen muss geprüft werden, welche Kompetenzen für den jeweiligen Abschluss wesentlich sind. Ein Nachteilsausgleich darf das fachliche Anforderungsniveau nicht verändern; ein Notenschutz darf den Nachweis der mit dem Zeugnis bescheinigten wesentlichen Kompetenzen nicht berühren.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 11. Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Von schulischen Leistungsnachweisen und schulischen Abschlussprüfungen sind Prüfungen vor zuständigen Stellen wie beispielsweise Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der Schule gewährter Nachteilsausgleich gilt &#039;&#039;&#039;nicht automatisch für eine Kammerprüfung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz bestehen eigene Regelungen. Nach § 65 BBiG sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Dauer von Prüfungszeiten,&lt;br /&gt;
* die Zulassung von Hilfsmitteln und&lt;br /&gt;
* die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Art und Umfang entsprechender Prüfungsanpassungen entscheidet die jeweils zuständige Stelle nach den für die betreffende Prüfung geltenden Bestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Auszubildende sollten daher frühzeitig darauf hingewiesen werden, dass ein gegebenenfalls erforderlicher Nachteilsausgleich für die Kammerprüfung &#039;&#039;&#039;gesondert bei der zuständigen Stelle beantragt&#039;&#039;&#039; werden muss.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 12. Datenschutz =&lt;br /&gt;
Angaben über Erkrankungen, Behinderungen, Diagnosen oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen können besonders schutzbedürftige personenbezogene Daten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Unterlagen und Informationen dürfen daher nur im Rahmen der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet und nur den Personen zugänglich gemacht werden, die sie zur Durchführung des schulischen Verfahrens benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Entscheidung ist insbesondere relevant, &#039;&#039;&#039;welche konkreten Auswirkungen eine Beeinträchtigung auf die Leistungserbringung hat und welcher Ausgleich erforderlich ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 13. Abgrenzung auf einen Blick =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinträchtigung der Darstellung des vorhandenen Leistungsvermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bedingungen der Leistungserbringung werden angepasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ fachliches Anforderungsniveau bleibt erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bewertung erfolgt grundsätzlich nach dem regulären fachlichen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Leistung oder Teilleistung kann aufgrund einer gesetzlich erfassten Beeinträchtigung trotz Nachteilsausgleich nicht erbracht oder durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ von der Bewertung bestimmter Fächer oder abgrenzbarer fachlicher Anforderungen kann unter den Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG abgesehen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ wesentliche Kompetenzen des Abschlusses müssen weiterhin nachgewiesen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Antrag erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Art und Umfang des Notenschutzes werden im Zeugnis vermerkt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 14. Rechtliche Grundlagen =&lt;br /&gt;
Maßgebliche gesetzliche Grundlage ist insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 58a Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) – Nachteilsausgleich und Notenschutz&#039;&#039;&#039;, in Kraft seit dem 1. August 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für berufsbildende Schulen sind daneben insbesondere die jeweils geltende &#039;&#039;&#039;Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO)&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS)&#039;&#039;&#039; zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kammerprüfungen gelten die für die jeweilige zuständige Stelle maßgeblichen Vorschriften; für die Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz ist insbesondere &#039;&#039;&#039;§ 65 BBiG&#039;&#039;&#039; zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zum Rechtsstand:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG ist geltendes Recht. Soweit konkretisierende untergesetzliche Regelungen zu Nachteilsausgleich und Notenschutz für die berufsbildenden Schulen noch nicht in endgültiger Fassung veröffentlicht sind, dürfen Entwurfsfassungen nicht wie geltendes Recht behandelt werden. Bei Entscheidungen sind daher die jeweils aktuell veröffentlichten schulrechtlichen Bestimmungen zugrunde zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChatGPT Image 21. Sept. 2026, 09 57 55.png|mini|One Pager NTA|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25448</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25448"/>
		<updated>2026-09-21T07:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: zentriert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen von Nachteilsausgleich und Notenschutz =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: September 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Gesetzliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
Mit Wirkung zum &#039;&#039;&#039;1. August 2026&#039;&#039;&#039; wurden Nachteilsausgleich und Notenschutz erstmals ausdrücklich im Niedersächsischen Schulgesetz geregelt. Zentrale Rechtsgrundlage ist &#039;&#039;&#039;§ 58a NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschrift unterscheidet zwischen zwei rechtlich unterschiedlichen Instrumenten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 1 NSchG und&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 2 NSchG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Instrumente verfolgen das Ziel, Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen eine chancengerechte Leistungsfeststellung zu ermöglichen. Voraussetzungen und Rechtsfolgen unterscheiden sich jedoch erheblich.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 2. Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 1 NSchG erhalten Schülerinnen und Schüler einen Nachteilsausgleich, wenn sie &#039;&#039;&#039;erheblich darin beeinträchtigt sind, ihr tatsächlich vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich besteht in einer nach &#039;&#039;&#039;Art und Umfang erforderlichen Anpassung der Bedingungen bei Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fachliche Anforderungsniveau der Leistungsanforderungen muss vollständig gewahrt bleiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich verändert daher grundsätzlich nicht die zu prüfenden Kompetenzen oder den Bewertungsmaßstab. Er verändert die Bedingungen, unter denen eine Schülerin oder ein Schüler die geforderte Leistung erbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist nicht allein das Vorliegen einer bestimmten Diagnose entscheidend. Maßgeblich ist vielmehr, ob eine erhebliche Beeinträchtigung besteht, aufgrund derer die Schülerin oder der Schüler das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen unter den regulären Bedingungen nicht angemessen darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Beeinträchtigung und der konkreten Leistungssituation muss daher ein nachvollziehbarer Zusammenhang bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang des Nachteilsausgleichs sind &#039;&#039;&#039;individuell und bezogen auf die konkrete Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich darf nicht zu einer Überkompensation führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.3 Mögliche Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Abhängig von der individuellen Beeinträchtigung können insbesondere Anpassungen der äußeren Prüfungs- bzw. Leistungsbedingungen in Betracht kommen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Bearbeitungszeit,&lt;br /&gt;
* Gewährung zusätzlicher Pausen,&lt;br /&gt;
* Bereitstellung eines geeigneten oder separaten Arbeitsraumes,&lt;br /&gt;
* Verwendung erforderlicher technischer oder sonstiger Hilfsmittel,&lt;br /&gt;
* Anpassungen der Darbietungsform einer Aufgabenstellung,&lt;br /&gt;
* organisatorische Anpassungen bei der Durchführung eines Leistungsnachweises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Maßnahme geeignet und erforderlich ist, muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zulässig ist es im Rahmen eines Nachteilsausgleichs, das &#039;&#039;&#039;fachliche Anforderungsniveau abzusenken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 3. Nachteilsausgleich und Leistungsbewertung =&lt;br /&gt;
Beim Nachteilsausgleich bleibt der allgemeine fachliche Bewertungsmaßstab bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich verändert die Bedingungen der Leistungserbringung, nicht die fachlichen Anforderungen an die Leistung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schülerin oder ein Schüler muss grundsätzlich dieselben fachlichen Kompetenzen nachweisen wie die übrigen Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll dagegen aufgrund einer Beeinträchtigung von der Bewertung bestimmter fachlicher Anforderungen abgesehen werden, handelt es sich nicht mehr um einen Nachteilsausgleich, sondern gegebenenfalls um &#039;&#039;&#039;Notenschutz nach § 58a Abs. 2 NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 4. Notenschutz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Vom Nachteilsausgleich ist der &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; rechtlich klar zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 2 NSchG kann von der Bewertung in einzelnen Fächern oder von der Bewertung abgrenzbarer fachlicher Anforderungen in Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit greift der Notenschutz – anders als der Nachteilsausgleich – unmittelbar in die Leistungsbewertung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notenschutz ist nur unter den gesetzlich festgelegten Voraussetzungen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Notenschutz kann nach § 58a Abs. 2 NSchG in Betracht kommen, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine &#039;&#039;&#039;körperlich-motorische Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Beeinträchtigung beim Sprechen&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Sinnesschädigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Autismus-Spektrum-Störung&#039;&#039;&#039; oder eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; vorliegt,&lt;br /&gt;
# aufgrund dieser Beeinträchtigung eine Leistung oder Teilleistung &#039;&#039;&#039;auch unter Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht erbracht&#039;&#039;&#039; und auch nicht durch eine andere vergleichbare Leistung ersetzt werden kann,&lt;br /&gt;
# der Nachweis der &#039;&#039;&#039;wesentlichen Kompetenzen, die mit dem Zeugnis bescheinigt werden&#039;&#039;&#039;, davon unberührt bleibt und&lt;br /&gt;
# die Erziehungsberechtigten bzw. bei Volljährigkeit die Schülerin oder der Schüler den Notenschutz &#039;&#039;&#039;beantragen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen müssen im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Notenschutz darf insbesondere nicht dazu führen, dass ein Abschluss bescheinigt wird, obwohl wesentliche mit diesem Abschluss verbundene Kompetenzen nicht nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 5. Zeugnisvermerk beim Notenschutz =&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besteht hinsichtlich des Zeugnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a Abs. 2 NSchG bestimmt ausdrücklich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Art und Umfang des gewährten Notenschutzes sind im Zeugnis zu vermerken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird transparent gemacht, dass bestimmte Leistungen oder abgrenzbare fachliche Anforderungen nicht oder nur eingeschränkt in die Bewertung eingeflossen sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 6. Lese-Rechtschreib-Störung =&lt;br /&gt;
Mit § 58a NSchG hat sich die Rechtslage hinsichtlich der Lese-Rechtschreib-Störung wesentlich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; wird in § 58a Abs. 2 NSchG ausdrücklich als eine Beeinträchtigung genannt, bei der grundsätzlich Notenschutz in Betracht kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die frühere pauschale Aussage, dass insbesondere im Sekundarbereich II ausschließlich ein Nachteilsausgleich, jedoch kein Notenschutz möglich sei, in dieser Form nicht mehr zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteilsausgleich ===&lt;br /&gt;
Ist die Schülerin oder der Schüler erheblich darin beeinträchtigt, vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen, können bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen geeignete Anpassungen der Leistungsbedingungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fachliche Anforderungsniveau bleibt unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notenschutz ===&lt;br /&gt;
Kann eine bestimmte Leistung oder Teilleistung aufgrund der Lese-Rechtschreib-Störung auch mit Nachteilsausgleich nicht erbracht und nicht durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden, kann unter den weiteren Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG auf Antrag Notenschutz in Betracht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine pauschale Nichtbewertung der Rechtschreibleistung allein aufgrund des Vorliegens einer Lese-Rechtschreib-Störung ist daraus jedoch nicht abzuleiten. Erforderlich bleibt eine Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen im Einzelfall.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 7. Rechenstörung / Dyskalkulie =&lt;br /&gt;
Bei einer Rechenstörung ist zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besonders sorgfältig zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich kann grundsätzlich auch bei einer Rechenstörung in Betracht kommen, wenn die Voraussetzungen des § 58a Abs. 1 NSchG erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die fachlichen Leistungsanforderungen dürfen durch den Nachteilsausgleich nicht abgesenkt werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine mathematische oder rechnerische Kompetenz selbst Gegenstand der Leistungsfeststellung, darf diese Kompetenz durch den Nachteilsausgleich daher nicht ersetzt oder von der Bewertung ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Für die Rechenstörung enthält § 58a Abs. 2 NSchG eine ausdrückliche Sonderregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann bei Schülerinnen und Schülern mit einer Rechenstörung auf Antrag der Erziehungsberechtigten &#039;&#039;&#039;bis zum Ende des 4. Schuljahrgangs&#039;&#039;&#039; von einer Bewertung der Leistung im Rechnen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden Schule kommt ein solcher Notenschutz hinsichtlich der Rechenleistung auf Grundlage dieser Regelung daher nicht in Betracht.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 8. Verfahren und Einzelfallentscheidung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und Notenschutz dürfen nicht schematisch allein aufgrund einer Diagnose gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend sind insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die konkrete Beeinträchtigung,&lt;br /&gt;
* deren Auswirkungen auf die jeweilige Leistungssituation,&lt;br /&gt;
* das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen,&lt;br /&gt;
* die zu überprüfenden fachlichen Kompetenzen,&lt;br /&gt;
* die Geeignetheit und Erforderlichkeit der vorgesehenen Maßnahme sowie&lt;br /&gt;
* die Wahrung des fachlichen Anforderungsniveaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung und die zugrunde liegenden Erwägungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang eines Nachteilsausgleichs sind so festzulegen, dass die bestehende Beeinträchtigung angemessen ausgeglichen wird, ohne der Schülerin oder dem Schüler gegenüber anderen Prüflingen einen sachlich nicht gerechtfertigten Vorteil zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei längerfristig gewährten Maßnahmen sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Voraussetzungen und der festgelegte Umfang weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 9. Nachteilsausgleich und Förderung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und pädagogische Förderung erfüllen unterschiedliche Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahmen&#039;&#039;&#039; sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, Kompetenzen aufzubauen oder bestehende Schwierigkeiten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; dient dagegen dazu, eine bestehende erhebliche Beeinträchtigung bei der Darstellung des bereits vorhandenen Leistungsvermögens auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förderung und Nachteilsausgleich können deshalb nebeneinander erforderlich sein.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 10. Berufsbildende Schulen =&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG gilt als gesetzliche Grundlage auch für Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Praxis sind zusätzlich die für die jeweilige Schulform und den jeweiligen Bildungsgang geltenden schulrechtlichen Bestimmungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei berufsqualifizierenden Bildungsgängen muss geprüft werden, welche Kompetenzen für den jeweiligen Abschluss wesentlich sind. Ein Nachteilsausgleich darf das fachliche Anforderungsniveau nicht verändern; ein Notenschutz darf den Nachweis der mit dem Zeugnis bescheinigten wesentlichen Kompetenzen nicht berühren.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 11. Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Von schulischen Leistungsnachweisen und schulischen Abschlussprüfungen sind Prüfungen vor zuständigen Stellen wie beispielsweise Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der Schule gewährter Nachteilsausgleich gilt &#039;&#039;&#039;nicht automatisch für eine Kammerprüfung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz bestehen eigene Regelungen. Nach § 65 BBiG sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Dauer von Prüfungszeiten,&lt;br /&gt;
* die Zulassung von Hilfsmitteln und&lt;br /&gt;
* die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Art und Umfang entsprechender Prüfungsanpassungen entscheidet die jeweils zuständige Stelle nach den für die betreffende Prüfung geltenden Bestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Auszubildende sollten daher frühzeitig darauf hingewiesen werden, dass ein gegebenenfalls erforderlicher Nachteilsausgleich für die Kammerprüfung &#039;&#039;&#039;gesondert bei der zuständigen Stelle beantragt&#039;&#039;&#039; werden muss.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 12. Datenschutz =&lt;br /&gt;
Angaben über Erkrankungen, Behinderungen, Diagnosen oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen können besonders schutzbedürftige personenbezogene Daten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Unterlagen und Informationen dürfen daher nur im Rahmen der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet und nur den Personen zugänglich gemacht werden, die sie zur Durchführung des schulischen Verfahrens benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Entscheidung ist insbesondere relevant, &#039;&#039;&#039;welche konkreten Auswirkungen eine Beeinträchtigung auf die Leistungserbringung hat und welcher Ausgleich erforderlich ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 13. Abgrenzung auf einen Blick =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinträchtigung der Darstellung des vorhandenen Leistungsvermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bedingungen der Leistungserbringung werden angepasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ fachliches Anforderungsniveau bleibt erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bewertung erfolgt grundsätzlich nach dem regulären fachlichen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Leistung oder Teilleistung kann aufgrund einer gesetzlich erfassten Beeinträchtigung trotz Nachteilsausgleich nicht erbracht oder durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ von der Bewertung bestimmter Fächer oder abgrenzbarer fachlicher Anforderungen kann unter den Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG abgesehen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ wesentliche Kompetenzen des Abschlusses müssen weiterhin nachgewiesen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Antrag erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Art und Umfang des Notenschutzes werden im Zeugnis vermerkt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 14. Rechtliche Grundlagen =&lt;br /&gt;
Maßgebliche gesetzliche Grundlage ist insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 58a Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) – Nachteilsausgleich und Notenschutz&#039;&#039;&#039;, in Kraft seit dem 1. August 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für berufsbildende Schulen sind daneben insbesondere die jeweils geltende &#039;&#039;&#039;Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO)&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS)&#039;&#039;&#039; zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kammerprüfungen gelten die für die jeweilige zuständige Stelle maßgeblichen Vorschriften; für die Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz ist insbesondere &#039;&#039;&#039;§ 65 BBiG&#039;&#039;&#039; zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zum Rechtsstand:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG ist geltendes Recht. Soweit konkretisierende untergesetzliche Regelungen zu Nachteilsausgleich und Notenschutz für die berufsbildenden Schulen noch nicht in endgültiger Fassung veröffentlicht sind, dürfen Entwurfsfassungen nicht wie geltendes Recht behandelt werden. Bei Entscheidungen sind daher die jeweils aktuell veröffentlichten schulrechtlichen Bestimmungen zugrunde zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChatGPT Image 21. Sept. 2026, 09 57 55.png|mini|One Pager NTA|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25447</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25447"/>
		<updated>2026-09-21T07:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Neuer One Pager&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen von Nachteilsausgleich und Notenschutz =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: September 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Gesetzliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
Mit Wirkung zum &#039;&#039;&#039;1. August 2026&#039;&#039;&#039; wurden Nachteilsausgleich und Notenschutz erstmals ausdrücklich im Niedersächsischen Schulgesetz geregelt. Zentrale Rechtsgrundlage ist &#039;&#039;&#039;§ 58a NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschrift unterscheidet zwischen zwei rechtlich unterschiedlichen Instrumenten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 1 NSchG und&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 2 NSchG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Instrumente verfolgen das Ziel, Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen eine chancengerechte Leistungsfeststellung zu ermöglichen. Voraussetzungen und Rechtsfolgen unterscheiden sich jedoch erheblich.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 2. Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 1 NSchG erhalten Schülerinnen und Schüler einen Nachteilsausgleich, wenn sie &#039;&#039;&#039;erheblich darin beeinträchtigt sind, ihr tatsächlich vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich besteht in einer nach &#039;&#039;&#039;Art und Umfang erforderlichen Anpassung der Bedingungen bei Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fachliche Anforderungsniveau der Leistungsanforderungen muss vollständig gewahrt bleiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich verändert daher grundsätzlich nicht die zu prüfenden Kompetenzen oder den Bewertungsmaßstab. Er verändert die Bedingungen, unter denen eine Schülerin oder ein Schüler die geforderte Leistung erbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist nicht allein das Vorliegen einer bestimmten Diagnose entscheidend. Maßgeblich ist vielmehr, ob eine erhebliche Beeinträchtigung besteht, aufgrund derer die Schülerin oder der Schüler das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen unter den regulären Bedingungen nicht angemessen darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Beeinträchtigung und der konkreten Leistungssituation muss daher ein nachvollziehbarer Zusammenhang bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang des Nachteilsausgleichs sind &#039;&#039;&#039;individuell und bezogen auf die konkrete Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich darf nicht zu einer Überkompensation führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.3 Mögliche Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Abhängig von der individuellen Beeinträchtigung können insbesondere Anpassungen der äußeren Prüfungs- bzw. Leistungsbedingungen in Betracht kommen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Bearbeitungszeit,&lt;br /&gt;
* Gewährung zusätzlicher Pausen,&lt;br /&gt;
* Bereitstellung eines geeigneten oder separaten Arbeitsraumes,&lt;br /&gt;
* Verwendung erforderlicher technischer oder sonstiger Hilfsmittel,&lt;br /&gt;
* Anpassungen der Darbietungsform einer Aufgabenstellung,&lt;br /&gt;
* organisatorische Anpassungen bei der Durchführung eines Leistungsnachweises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Maßnahme geeignet und erforderlich ist, muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zulässig ist es im Rahmen eines Nachteilsausgleichs, das &#039;&#039;&#039;fachliche Anforderungsniveau abzusenken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 3. Nachteilsausgleich und Leistungsbewertung =&lt;br /&gt;
Beim Nachteilsausgleich bleibt der allgemeine fachliche Bewertungsmaßstab bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich verändert die Bedingungen der Leistungserbringung, nicht die fachlichen Anforderungen an die Leistung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schülerin oder ein Schüler muss grundsätzlich dieselben fachlichen Kompetenzen nachweisen wie die übrigen Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll dagegen aufgrund einer Beeinträchtigung von der Bewertung bestimmter fachlicher Anforderungen abgesehen werden, handelt es sich nicht mehr um einen Nachteilsausgleich, sondern gegebenenfalls um &#039;&#039;&#039;Notenschutz nach § 58a Abs. 2 NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 4. Notenschutz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Vom Nachteilsausgleich ist der &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; rechtlich klar zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 2 NSchG kann von der Bewertung in einzelnen Fächern oder von der Bewertung abgrenzbarer fachlicher Anforderungen in Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit greift der Notenschutz – anders als der Nachteilsausgleich – unmittelbar in die Leistungsbewertung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notenschutz ist nur unter den gesetzlich festgelegten Voraussetzungen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Notenschutz kann nach § 58a Abs. 2 NSchG in Betracht kommen, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine &#039;&#039;&#039;körperlich-motorische Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Beeinträchtigung beim Sprechen&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Sinnesschädigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Autismus-Spektrum-Störung&#039;&#039;&#039; oder eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; vorliegt,&lt;br /&gt;
# aufgrund dieser Beeinträchtigung eine Leistung oder Teilleistung &#039;&#039;&#039;auch unter Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht erbracht&#039;&#039;&#039; und auch nicht durch eine andere vergleichbare Leistung ersetzt werden kann,&lt;br /&gt;
# der Nachweis der &#039;&#039;&#039;wesentlichen Kompetenzen, die mit dem Zeugnis bescheinigt werden&#039;&#039;&#039;, davon unberührt bleibt und&lt;br /&gt;
# die Erziehungsberechtigten bzw. bei Volljährigkeit die Schülerin oder der Schüler den Notenschutz &#039;&#039;&#039;beantragen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen müssen im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Notenschutz darf insbesondere nicht dazu führen, dass ein Abschluss bescheinigt wird, obwohl wesentliche mit diesem Abschluss verbundene Kompetenzen nicht nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 5. Zeugnisvermerk beim Notenschutz =&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besteht hinsichtlich des Zeugnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a Abs. 2 NSchG bestimmt ausdrücklich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Art und Umfang des gewährten Notenschutzes sind im Zeugnis zu vermerken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird transparent gemacht, dass bestimmte Leistungen oder abgrenzbare fachliche Anforderungen nicht oder nur eingeschränkt in die Bewertung eingeflossen sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 6. Lese-Rechtschreib-Störung =&lt;br /&gt;
Mit § 58a NSchG hat sich die Rechtslage hinsichtlich der Lese-Rechtschreib-Störung wesentlich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; wird in § 58a Abs. 2 NSchG ausdrücklich als eine Beeinträchtigung genannt, bei der grundsätzlich Notenschutz in Betracht kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die frühere pauschale Aussage, dass insbesondere im Sekundarbereich II ausschließlich ein Nachteilsausgleich, jedoch kein Notenschutz möglich sei, in dieser Form nicht mehr zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteilsausgleich ===&lt;br /&gt;
Ist die Schülerin oder der Schüler erheblich darin beeinträchtigt, vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen, können bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen geeignete Anpassungen der Leistungsbedingungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fachliche Anforderungsniveau bleibt unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notenschutz ===&lt;br /&gt;
Kann eine bestimmte Leistung oder Teilleistung aufgrund der Lese-Rechtschreib-Störung auch mit Nachteilsausgleich nicht erbracht und nicht durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden, kann unter den weiteren Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG auf Antrag Notenschutz in Betracht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine pauschale Nichtbewertung der Rechtschreibleistung allein aufgrund des Vorliegens einer Lese-Rechtschreib-Störung ist daraus jedoch nicht abzuleiten. Erforderlich bleibt eine Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen im Einzelfall.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 7. Rechenstörung / Dyskalkulie =&lt;br /&gt;
Bei einer Rechenstörung ist zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besonders sorgfältig zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich kann grundsätzlich auch bei einer Rechenstörung in Betracht kommen, wenn die Voraussetzungen des § 58a Abs. 1 NSchG erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die fachlichen Leistungsanforderungen dürfen durch den Nachteilsausgleich nicht abgesenkt werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine mathematische oder rechnerische Kompetenz selbst Gegenstand der Leistungsfeststellung, darf diese Kompetenz durch den Nachteilsausgleich daher nicht ersetzt oder von der Bewertung ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Für die Rechenstörung enthält § 58a Abs. 2 NSchG eine ausdrückliche Sonderregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann bei Schülerinnen und Schülern mit einer Rechenstörung auf Antrag der Erziehungsberechtigten &#039;&#039;&#039;bis zum Ende des 4. Schuljahrgangs&#039;&#039;&#039; von einer Bewertung der Leistung im Rechnen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden Schule kommt ein solcher Notenschutz hinsichtlich der Rechenleistung auf Grundlage dieser Regelung daher nicht in Betracht.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 8. Verfahren und Einzelfallentscheidung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und Notenschutz dürfen nicht schematisch allein aufgrund einer Diagnose gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend sind insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die konkrete Beeinträchtigung,&lt;br /&gt;
* deren Auswirkungen auf die jeweilige Leistungssituation,&lt;br /&gt;
* das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen,&lt;br /&gt;
* die zu überprüfenden fachlichen Kompetenzen,&lt;br /&gt;
* die Geeignetheit und Erforderlichkeit der vorgesehenen Maßnahme sowie&lt;br /&gt;
* die Wahrung des fachlichen Anforderungsniveaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung und die zugrunde liegenden Erwägungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang eines Nachteilsausgleichs sind so festzulegen, dass die bestehende Beeinträchtigung angemessen ausgeglichen wird, ohne der Schülerin oder dem Schüler gegenüber anderen Prüflingen einen sachlich nicht gerechtfertigten Vorteil zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei längerfristig gewährten Maßnahmen sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Voraussetzungen und der festgelegte Umfang weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 9. Nachteilsausgleich und Förderung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und pädagogische Förderung erfüllen unterschiedliche Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahmen&#039;&#039;&#039; sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, Kompetenzen aufzubauen oder bestehende Schwierigkeiten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; dient dagegen dazu, eine bestehende erhebliche Beeinträchtigung bei der Darstellung des bereits vorhandenen Leistungsvermögens auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förderung und Nachteilsausgleich können deshalb nebeneinander erforderlich sein.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 10. Berufsbildende Schulen =&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG gilt als gesetzliche Grundlage auch für Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Praxis sind zusätzlich die für die jeweilige Schulform und den jeweiligen Bildungsgang geltenden schulrechtlichen Bestimmungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei berufsqualifizierenden Bildungsgängen muss geprüft werden, welche Kompetenzen für den jeweiligen Abschluss wesentlich sind. Ein Nachteilsausgleich darf das fachliche Anforderungsniveau nicht verändern; ein Notenschutz darf den Nachweis der mit dem Zeugnis bescheinigten wesentlichen Kompetenzen nicht berühren.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 11. Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Von schulischen Leistungsnachweisen und schulischen Abschlussprüfungen sind Prüfungen vor zuständigen Stellen wie beispielsweise Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der Schule gewährter Nachteilsausgleich gilt &#039;&#039;&#039;nicht automatisch für eine Kammerprüfung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz bestehen eigene Regelungen. Nach § 65 BBiG sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Dauer von Prüfungszeiten,&lt;br /&gt;
* die Zulassung von Hilfsmitteln und&lt;br /&gt;
* die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Art und Umfang entsprechender Prüfungsanpassungen entscheidet die jeweils zuständige Stelle nach den für die betreffende Prüfung geltenden Bestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Auszubildende sollten daher frühzeitig darauf hingewiesen werden, dass ein gegebenenfalls erforderlicher Nachteilsausgleich für die Kammerprüfung &#039;&#039;&#039;gesondert bei der zuständigen Stelle beantragt&#039;&#039;&#039; werden muss.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 12. Datenschutz =&lt;br /&gt;
Angaben über Erkrankungen, Behinderungen, Diagnosen oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen können besonders schutzbedürftige personenbezogene Daten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Unterlagen und Informationen dürfen daher nur im Rahmen der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet und nur den Personen zugänglich gemacht werden, die sie zur Durchführung des schulischen Verfahrens benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Entscheidung ist insbesondere relevant, &#039;&#039;&#039;welche konkreten Auswirkungen eine Beeinträchtigung auf die Leistungserbringung hat und welcher Ausgleich erforderlich ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 13. Abgrenzung auf einen Blick =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinträchtigung der Darstellung des vorhandenen Leistungsvermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bedingungen der Leistungserbringung werden angepasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ fachliches Anforderungsniveau bleibt erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bewertung erfolgt grundsätzlich nach dem regulären fachlichen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Leistung oder Teilleistung kann aufgrund einer gesetzlich erfassten Beeinträchtigung trotz Nachteilsausgleich nicht erbracht oder durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ von der Bewertung bestimmter Fächer oder abgrenzbarer fachlicher Anforderungen kann unter den Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG abgesehen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ wesentliche Kompetenzen des Abschlusses müssen weiterhin nachgewiesen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Antrag erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Art und Umfang des Notenschutzes werden im Zeugnis vermerkt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 14. Rechtliche Grundlagen =&lt;br /&gt;
Maßgebliche gesetzliche Grundlage ist insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 58a Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) – Nachteilsausgleich und Notenschutz&#039;&#039;&#039;, in Kraft seit dem 1. August 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für berufsbildende Schulen sind daneben insbesondere die jeweils geltende &#039;&#039;&#039;Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO)&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS)&#039;&#039;&#039; zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kammerprüfungen gelten die für die jeweilige zuständige Stelle maßgeblichen Vorschriften; für die Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz ist insbesondere &#039;&#039;&#039;§ 65 BBiG&#039;&#039;&#039; zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zum Rechtsstand:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG ist geltendes Recht. Soweit konkretisierende untergesetzliche Regelungen zu Nachteilsausgleich und Notenschutz für die berufsbildenden Schulen noch nicht in endgültiger Fassung veröffentlicht sind, dürfen Entwurfsfassungen nicht wie geltendes Recht behandelt werden. Bei Entscheidungen sind daher die jeweils aktuell veröffentlichten schulrechtlichen Bestimmungen zugrunde zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChatGPT Image 21. Sept. 2026, 09 57 55.png|mini|One Pager NTA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Datei:ChatGPT_Image_21._Sept._2026,_09_57_55.png&amp;diff=25446</id>
		<title>Datei:ChatGPT Image 21. Sept. 2026, 09 57 55.png</title>
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		<updated>2026-09-21T07:58:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25445</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=25445"/>
		<updated>2026-09-21T07:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Komplette Seite wurde aktualisiert - vor dem Hintergrund des neuen Erlasses&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen von Nachteilsausgleich und Notenschutz =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stand: September 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Gesetzliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
Mit Wirkung zum &#039;&#039;&#039;1. August 2026&#039;&#039;&#039; wurden Nachteilsausgleich und Notenschutz erstmals ausdrücklich im Niedersächsischen Schulgesetz geregelt. Zentrale Rechtsgrundlage ist &#039;&#039;&#039;§ 58a NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschrift unterscheidet zwischen zwei rechtlich unterschiedlichen Instrumenten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 1 NSchG und&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; nach § 58a Abs. 2 NSchG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Instrumente verfolgen das Ziel, Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen eine chancengerechte Leistungsfeststellung zu ermöglichen. Voraussetzungen und Rechtsfolgen unterscheiden sich jedoch erheblich.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 2. Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 1 NSchG erhalten Schülerinnen und Schüler einen Nachteilsausgleich, wenn sie &#039;&#039;&#039;erheblich darin beeinträchtigt sind, ihr tatsächlich vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich besteht in einer nach &#039;&#039;&#039;Art und Umfang erforderlichen Anpassung der Bedingungen bei Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fachliche Anforderungsniveau der Leistungsanforderungen muss vollständig gewahrt bleiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich verändert daher grundsätzlich nicht die zu prüfenden Kompetenzen oder den Bewertungsmaßstab. Er verändert die Bedingungen, unter denen eine Schülerin oder ein Schüler die geforderte Leistung erbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist nicht allein das Vorliegen einer bestimmten Diagnose entscheidend. Maßgeblich ist vielmehr, ob eine erhebliche Beeinträchtigung besteht, aufgrund derer die Schülerin oder der Schüler das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen unter den regulären Bedingungen nicht angemessen darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Beeinträchtigung und der konkreten Leistungssituation muss daher ein nachvollziehbarer Zusammenhang bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang des Nachteilsausgleichs sind &#039;&#039;&#039;individuell und bezogen auf die konkrete Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich darf nicht zu einer Überkompensation führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2.3 Mögliche Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Abhängig von der individuellen Beeinträchtigung können insbesondere Anpassungen der äußeren Prüfungs- bzw. Leistungsbedingungen in Betracht kommen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Bearbeitungszeit,&lt;br /&gt;
* Gewährung zusätzlicher Pausen,&lt;br /&gt;
* Bereitstellung eines geeigneten oder separaten Arbeitsraumes,&lt;br /&gt;
* Verwendung erforderlicher technischer oder sonstiger Hilfsmittel,&lt;br /&gt;
* Anpassungen der Darbietungsform einer Aufgabenstellung,&lt;br /&gt;
* organisatorische Anpassungen bei der Durchführung eines Leistungsnachweises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Maßnahme geeignet und erforderlich ist, muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zulässig ist es im Rahmen eines Nachteilsausgleichs, das &#039;&#039;&#039;fachliche Anforderungsniveau abzusenken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 3. Nachteilsausgleich und Leistungsbewertung =&lt;br /&gt;
Beim Nachteilsausgleich bleibt der allgemeine fachliche Bewertungsmaßstab bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich verändert die Bedingungen der Leistungserbringung, nicht die fachlichen Anforderungen an die Leistung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schülerin oder ein Schüler muss grundsätzlich dieselben fachlichen Kompetenzen nachweisen wie die übrigen Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll dagegen aufgrund einer Beeinträchtigung von der Bewertung bestimmter fachlicher Anforderungen abgesehen werden, handelt es sich nicht mehr um einen Nachteilsausgleich, sondern gegebenenfalls um &#039;&#039;&#039;Notenschutz nach § 58a Abs. 2 NSchG&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 4. Notenschutz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1 Grundsatz ==&lt;br /&gt;
Vom Nachteilsausgleich ist der &#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039; rechtlich klar zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 58a Abs. 2 NSchG kann von der Bewertung in einzelnen Fächern oder von der Bewertung abgrenzbarer fachlicher Anforderungen in Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit greift der Notenschutz – anders als der Nachteilsausgleich – unmittelbar in die Leistungsbewertung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notenschutz ist nur unter den gesetzlich festgelegten Voraussetzungen zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.2 Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Notenschutz kann nach § 58a Abs. 2 NSchG in Betracht kommen, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine &#039;&#039;&#039;körperlich-motorische Beeinträchtigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Beeinträchtigung beim Sprechen&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Sinnesschädigung&#039;&#039;&#039;, eine &#039;&#039;&#039;Autismus-Spektrum-Störung&#039;&#039;&#039; oder eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; vorliegt,&lt;br /&gt;
# aufgrund dieser Beeinträchtigung eine Leistung oder Teilleistung &#039;&#039;&#039;auch unter Gewährung eines Nachteilsausgleichs nicht erbracht&#039;&#039;&#039; und auch nicht durch eine andere vergleichbare Leistung ersetzt werden kann,&lt;br /&gt;
# der Nachweis der &#039;&#039;&#039;wesentlichen Kompetenzen, die mit dem Zeugnis bescheinigt werden&#039;&#039;&#039;, davon unberührt bleibt und&lt;br /&gt;
# die Erziehungsberechtigten bzw. bei Volljährigkeit die Schülerin oder der Schüler den Notenschutz &#039;&#039;&#039;beantragen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen müssen im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Notenschutz darf insbesondere nicht dazu führen, dass ein Abschluss bescheinigt wird, obwohl wesentliche mit diesem Abschluss verbundene Kompetenzen nicht nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 5. Zeugnisvermerk beim Notenschutz =&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besteht hinsichtlich des Zeugnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a Abs. 2 NSchG bestimmt ausdrücklich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Art und Umfang des gewährten Notenschutzes sind im Zeugnis zu vermerken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird transparent gemacht, dass bestimmte Leistungen oder abgrenzbare fachliche Anforderungen nicht oder nur eingeschränkt in die Bewertung eingeflossen sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 6. Lese-Rechtschreib-Störung =&lt;br /&gt;
Mit § 58a NSchG hat sich die Rechtslage hinsichtlich der Lese-Rechtschreib-Störung wesentlich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Lese-Rechtschreib-Störung&#039;&#039;&#039; wird in § 58a Abs. 2 NSchG ausdrücklich als eine Beeinträchtigung genannt, bei der grundsätzlich Notenschutz in Betracht kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die frühere pauschale Aussage, dass insbesondere im Sekundarbereich II ausschließlich ein Nachteilsausgleich, jedoch kein Notenschutz möglich sei, in dieser Form nicht mehr zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteilsausgleich ===&lt;br /&gt;
Ist die Schülerin oder der Schüler erheblich darin beeinträchtigt, vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen, können bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen geeignete Anpassungen der Leistungsbedingungen vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fachliche Anforderungsniveau bleibt unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notenschutz ===&lt;br /&gt;
Kann eine bestimmte Leistung oder Teilleistung aufgrund der Lese-Rechtschreib-Störung auch mit Nachteilsausgleich nicht erbracht und nicht durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden, kann unter den weiteren Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG auf Antrag Notenschutz in Betracht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine pauschale Nichtbewertung der Rechtschreibleistung allein aufgrund des Vorliegens einer Lese-Rechtschreib-Störung ist daraus jedoch nicht abzuleiten. Erforderlich bleibt eine Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen im Einzelfall.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 7. Rechenstörung / Dyskalkulie =&lt;br /&gt;
Bei einer Rechenstörung ist zwischen Nachteilsausgleich und Notenschutz besonders sorgfältig zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
Ein Nachteilsausgleich kann grundsätzlich auch bei einer Rechenstörung in Betracht kommen, wenn die Voraussetzungen des § 58a Abs. 1 NSchG erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gilt auch hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die fachlichen Leistungsanforderungen dürfen durch den Nachteilsausgleich nicht abgesenkt werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine mathematische oder rechnerische Kompetenz selbst Gegenstand der Leistungsfeststellung, darf diese Kompetenz durch den Nachteilsausgleich daher nicht ersetzt oder von der Bewertung ausgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notenschutz ==&lt;br /&gt;
Für die Rechenstörung enthält § 58a Abs. 2 NSchG eine ausdrückliche Sonderregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann bei Schülerinnen und Schülern mit einer Rechenstörung auf Antrag der Erziehungsberechtigten &#039;&#039;&#039;bis zum Ende des 4. Schuljahrgangs&#039;&#039;&#039; von einer Bewertung der Leistung im Rechnen abgesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden Schule kommt ein solcher Notenschutz hinsichtlich der Rechenleistung auf Grundlage dieser Regelung daher nicht in Betracht.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 8. Verfahren und Einzelfallentscheidung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und Notenschutz dürfen nicht schematisch allein aufgrund einer Diagnose gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend sind insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die konkrete Beeinträchtigung,&lt;br /&gt;
* deren Auswirkungen auf die jeweilige Leistungssituation,&lt;br /&gt;
* das tatsächlich vorhandene Leistungsvermögen,&lt;br /&gt;
* die zu überprüfenden fachlichen Kompetenzen,&lt;br /&gt;
* die Geeignetheit und Erforderlichkeit der vorgesehenen Maßnahme sowie&lt;br /&gt;
* die Wahrung des fachlichen Anforderungsniveaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung und die zugrunde liegenden Erwägungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art und Umfang eines Nachteilsausgleichs sind so festzulegen, dass die bestehende Beeinträchtigung angemessen ausgeglichen wird, ohne der Schülerin oder dem Schüler gegenüber anderen Prüflingen einen sachlich nicht gerechtfertigten Vorteil zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei längerfristig gewährten Maßnahmen sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Voraussetzungen und der festgelegte Umfang weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 9. Nachteilsausgleich und Förderung =&lt;br /&gt;
Nachteilsausgleich und pädagogische Förderung erfüllen unterschiedliche Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahmen&#039;&#039;&#039; sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, Kompetenzen aufzubauen oder bestehende Schwierigkeiten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039; dient dagegen dazu, eine bestehende erhebliche Beeinträchtigung bei der Darstellung des bereits vorhandenen Leistungsvermögens auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förderung und Nachteilsausgleich können deshalb nebeneinander erforderlich sein.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 10. Berufsbildende Schulen =&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG gilt als gesetzliche Grundlage auch für Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Praxis sind zusätzlich die für die jeweilige Schulform und den jeweiligen Bildungsgang geltenden schulrechtlichen Bestimmungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei berufsqualifizierenden Bildungsgängen muss geprüft werden, welche Kompetenzen für den jeweiligen Abschluss wesentlich sind. Ein Nachteilsausgleich darf das fachliche Anforderungsniveau nicht verändern; ein Notenschutz darf den Nachweis der mit dem Zeugnis bescheinigten wesentlichen Kompetenzen nicht berühren.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 11. Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Von schulischen Leistungsnachweisen und schulischen Abschlussprüfungen sind Prüfungen vor zuständigen Stellen wie beispielsweise Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der Schule gewährter Nachteilsausgleich gilt &#039;&#039;&#039;nicht automatisch für eine Kammerprüfung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz bestehen eigene Regelungen. Nach § 65 BBiG sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Dauer von Prüfungszeiten,&lt;br /&gt;
* die Zulassung von Hilfsmitteln und&lt;br /&gt;
* die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Art und Umfang entsprechender Prüfungsanpassungen entscheidet die jeweils zuständige Stelle nach den für die betreffende Prüfung geltenden Bestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Auszubildende sollten daher frühzeitig darauf hingewiesen werden, dass ein gegebenenfalls erforderlicher Nachteilsausgleich für die Kammerprüfung &#039;&#039;&#039;gesondert bei der zuständigen Stelle beantragt&#039;&#039;&#039; werden muss.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 12. Datenschutz =&lt;br /&gt;
Angaben über Erkrankungen, Behinderungen, Diagnosen oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen können besonders schutzbedürftige personenbezogene Daten darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Unterlagen und Informationen dürfen daher nur im Rahmen der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet und nur den Personen zugänglich gemacht werden, die sie zur Durchführung des schulischen Verfahrens benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schulische Entscheidung ist insbesondere relevant, &#039;&#039;&#039;welche konkreten Auswirkungen eine Beeinträchtigung auf die Leistungserbringung hat und welcher Ausgleich erforderlich ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 13. Abgrenzung auf einen Blick =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteilsausgleich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinträchtigung der Darstellung des vorhandenen Leistungsvermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bedingungen der Leistungserbringung werden angepasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ fachliches Anforderungsniveau bleibt erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Bewertung erfolgt grundsätzlich nach dem regulären fachlichen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notenschutz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Leistung oder Teilleistung kann aufgrund einer gesetzlich erfassten Beeinträchtigung trotz Nachteilsausgleich nicht erbracht oder durch eine vergleichbare Leistung ersetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ von der Bewertung bestimmter Fächer oder abgrenzbarer fachlicher Anforderungen kann unter den Voraussetzungen des § 58a Abs. 2 NSchG abgesehen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ wesentliche Kompetenzen des Abschlusses müssen weiterhin nachgewiesen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Antrag erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Art und Umfang des Notenschutzes werden im Zeugnis vermerkt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 14. Rechtliche Grundlagen =&lt;br /&gt;
Maßgebliche gesetzliche Grundlage ist insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 58a Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) – Nachteilsausgleich und Notenschutz&#039;&#039;&#039;, in Kraft seit dem 1. August 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für berufsbildende Schulen sind daneben insbesondere die jeweils geltende &#039;&#039;&#039;Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO)&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS)&#039;&#039;&#039; zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kammerprüfungen gelten die für die jeweilige zuständige Stelle maßgeblichen Vorschriften; für die Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz ist insbesondere &#039;&#039;&#039;§ 65 BBiG&#039;&#039;&#039; zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zum Rechtsstand:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 58a NSchG ist geltendes Recht. Soweit konkretisierende untergesetzliche Regelungen zu Nachteilsausgleich und Notenschutz für die berufsbildenden Schulen noch nicht in endgültiger Fassung veröffentlicht sind, dürfen Entwurfsfassungen nicht wie geltendes Recht behandelt werden. Bei Entscheidungen sind daher die jeweils aktuell veröffentlichten schulrechtlichen Bestimmungen zugrunde zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=25381</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=25381"/>
		<updated>2026-09-15T06:34:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Hilfsmittel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|OE Verantwortung=Meier&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Meier&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Meier ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meier@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an [[Berufswegekonferenz|Berufswegekonferenzen]];&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bereichsleitung Inklusion in der BES1 mit &#039;&#039;&#039;Frau Heese, Schulsozialarbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme und Koordinierung der Beratungen durch die [https://www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen/berufliche-rehabilitation Reha-Beratung] für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf &amp;quot;Geistige Entwicklung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau,  Herrn Rolf und Frau Heese werden ebenfalls bei der [[Berufswegekonferenz|Aufnahme]] und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renate Renzenbrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Renate.Renzenbrink@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals können bei den Abteilungsleitungen erfragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, rund, einsitzig&lt;br /&gt;
|X&lt;br /&gt;
|W06&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|ergonomisch, einsitzig, Rollstuhl geeignet&lt;br /&gt;
|Möckel&lt;br /&gt;
|E22&lt;br /&gt;
|07/2026&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=25133</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=25133"/>
		<updated>2026-06-22T08:45:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Link zur Reha-Beratung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|OE Verantwortung=Meier&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Meier&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Meier ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meier@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an [[Berufswegekonferenz|Berufswegekonferenzen]];&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bereichsleitung Inklusion in der BES1 mit &#039;&#039;&#039;Frau Heese, Schulsozialarbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme und Koordinierung der Beratungen durch die [https://www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen/berufliche-rehabilitation Reha-Beratung] für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf &amp;quot;Geistige Entwicklung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau,  Herrn Rolf und Frau Heese werden ebenfalls bei der [[Berufswegekonferenz|Aufnahme]] und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
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Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
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E-Mail: Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renate Renzenbrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
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Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
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Tel.: 0541 77046-517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Renate.Renzenbrink@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals können bei den Abteilungsleitungen erfragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=25132</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=25132"/>
		<updated>2026-06-22T08:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: BES 1 Team Bröker/Heese&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|OE Verantwortung=Meier&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Meier&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Meier ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meier@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an [[Berufswegekonferenz|Berufswegekonferenzen]];&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bereichsleitung Inklusion in der BES1 mit &#039;&#039;&#039;Frau Heese, Schulsozialarbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme und Koordinierung der Beratungen durch die Reha-Beratung für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf &amp;quot;Geistige Entwicklung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau,  Herrn Rolf und Frau Heese werden ebenfalls bei der [[Berufswegekonferenz|Aufnahme]] und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals können bei den Abteilungsleitungen erfragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24849</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24849"/>
		<updated>2026-04-20T13:42:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Emoji gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24848</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24848"/>
		<updated>2026-04-20T13:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Die Kategorien wurden geändert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:B04 Unterricht durchführen]]&lt;br /&gt;
[[Category:B01 Unterricht planen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24847</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24847"/>
		<updated>2026-04-20T13:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24846</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24846"/>
		<updated>2026-04-20T13:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absatz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24845</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24845"/>
		<updated>2026-04-20T13:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24844</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24844"/>
		<updated>2026-04-20T13:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Seitentitel Checkliste&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines NTAs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24843</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24843"/>
		<updated>2026-04-20T13:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absatz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24842</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24842"/>
		<updated>2026-04-20T13:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Dyskalkulie erweitert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteilsausgleich bei der speziellen Fallgruppe &#039;&#039;&#039;Dyskalkulie&#039;&#039;&#039; ist in Niedersachsen rechtlich weniger klar geregelt als bei anderen Beeinträchtigungen und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischem Ermessen und verfassungsrechtlichen Vorgaben. Ausgangspunkt ist weiterhin der Erlass zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ (2005), der primär die Förderung in den Vordergrund stellt, jedoch ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs ermöglicht&#039;&#039;&#039; . Ein &#039;&#039;&#039;Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie besteht in Niedersachsen nicht&#039;&#039;&#039;, vielmehr handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Schule im Einzelfall .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation gilt grundsätzlich auch für die &#039;&#039;&#039;berufsbildenden Schulen&#039;&#039;&#039;, allerdings mit wichtigen Besonderheiten. In der beruflichen Bildung greifen neben schulrechtlichen Regelungen zusätzlich bundesrechtliche Vorgaben, insbesondere aus dem &#039;&#039;&#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG)&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Handwerksordnung (HwO)&#039;&#039;&#039;. Danach haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Ausbildung und Prüfung einen Anspruch darauf, dass &#039;&#039;&#039;behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen werden&#039;&#039;&#039;, um eine faire Teilhabe zu ermöglichen . Dies stärkt die Position von Auszubildenden mit Beeinträchtigungen im Vergleich zum allgemeinbildenden Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dyskalkulie ergibt sich daraus jedoch kein uneingeschränkter Anspruch auf weitreichende Anpassungen. Auch in der Berufsschule gilt der zentrale Grundsatz, dass ein Nachteilsausgleich &#039;&#039;&#039;nicht zu einer Veränderung der fachlichen Anforderungen führen darf&#039;&#039;&#039;. Gerade in vielen Ausbildungsberufen sind mathematische Kompetenzen integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz. Maßnahmen müssen daher sorgfältig darauf geprüft werden, ob sie lediglich den Zugang zur Leistung erleichtern oder tatsächlich die zu prüfende Kompetenz selbst betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis bedeutet dies: Während organisatorische Anpassungen wie &#039;&#039;&#039;Zeitverlängerungen oder unterstützende Hilfsmittel&#039;&#039;&#039; auch in der Berufsschule möglich sind, sind Eingriffe in die inhaltliche Bewertung – etwa das Ausklammern mathematischer Anforderungen – in der Regel unzulässig. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Übergang von der Schule in die Berufswelt für betroffene Lernende besonders herausfordernd ist, sodass Nachteilsausgleiche hier eine wichtige Rolle für &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit und Ausbildungsfähigkeit&#039;&#039;&#039; spielen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Regelungen für Dyskalkulie auch im berufsbildenden Bereich &#039;&#039;&#039;uneinheitlich und teilweise unklar&#039;&#039;&#039; sind. Dies wird auch bildungspolitisch kritisiert: Es wird gefordert, verbindliche und einheitliche Regelungen zu schaffen, die ausdrücklich auch &#039;&#039;&#039;berufsbildende Schulen einbeziehen&#039;&#039;&#039; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie in der Berufsschule in Niedersachsen zwar möglich ist und durch bundesrechtliche Vorgaben teilweise gestärkt wird, jedoch weiterhin durch enge Grenzen geprägt bleibt. Entscheidend ist auch hier die &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;, die sich an den Prinzipien der Verhältnismäßigkeit, der Chancengleichheit und der Unveränderbarkeit der fachlichen Anforderungen orientiert. Gerade im beruflichen Kontext ist dabei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die vermittelten Kompetenzen unmittelbar auf die Anforderungen des späteren Berufs ausgerichtet sind.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24841</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24841"/>
		<updated>2026-04-20T13:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Titel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs - eine Zusammenfassung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lese-Rechtschreibschwäche =&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24840</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24840"/>
		<updated>2026-04-20T13:29:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: NTA Verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lese-Rechtschreibschwäche =&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Angela Ehlers: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich_Grundsätzliches%20und%20Besonderes_DU.pptx?show=true Grundlagen und Besonderes zum Nachteilsausgleich]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24839</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24839"/>
		<updated>2026-04-20T13:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Seitentitel verändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vorlage zur Festlegung des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inklusive Schüler:innen =&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lese-Rechtschreibschwäche =&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen =&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich =&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24838</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24838"/>
		<updated>2026-04-20T13:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absatz eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer:  &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24837</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24837"/>
		<updated>2026-04-20T13:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absatz eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer: 👉 &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24836</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24836"/>
		<updated>2026-04-20T13:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absatz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer: 👉 &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24835</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24835"/>
		<updated>2026-04-20T13:20:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Checkliste für L. verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer: 👉 &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/06%20Checkliste%20für%20Lehrkräfte/Checkliste%20Nachteilsausgleich%20für%20Lehrkräfte.pdf?show=true Checkliste für Lehrkräfte zur Festlegung eines Nachteilsausgleichs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24834</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24834"/>
		<updated>2026-04-20T13:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Bildposition verändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer: 👉 &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht|rand|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24833</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24833"/>
		<updated>2026-04-20T13:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Rechtl. Rahmen NTA - Übersicht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer: 👉 &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht als One-Pager ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png|mini|Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleich - Übersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Datei:NTA_-_rechtlicher_Rahmen_Neu.png&amp;diff=24832</id>
		<title>Datei:NTA - rechtlicher Rahmen Neu.png</title>
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		<updated>2026-04-20T13:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht rechtl. Rahmen des Nachteilsausgleichs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24831</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
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		<updated>2026-04-20T13:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Link NTA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitfäden/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true (SchVw NI 3/2023)]&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Umsetzung erfolgt oft über &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidungen der Schule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ====&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dyskalkulie ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeinbildende Schulen ====&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berufliche Bildung ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Fördermaßnahmen ====&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ====&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht gleich Notenschutz ====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer: 👉 &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24830</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
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		<updated>2026-04-20T13:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Neuer Infotext&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Rechtlicher Rahmen des Nachteilsausgleichs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;(SchVw NI 3/2023)&#039;&#039; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 🎯 Ziel &amp;amp; Grundidee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich dient der &#039;&#039;&#039;Chancengleichheit für Schüler:innen mit Beeinträchtigungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Es handelt sich um ein &#039;&#039;&#039;pädagogisches Instrument&#039;&#039;&#039;, nicht um eine Sonderbehandlung.&lt;br /&gt;
* Ziel: &#039;&#039;&#039;Benachteiligungen ausgleichen&#039;&#039;&#039;, ohne Leistungsanforderungen zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ⚖️ Rechtliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentrale Basis: &#039;&#039;&#039;Art. 3 Grundgesetz (GG)&#039;&#039;&#039; → Gleichheit vor dem Gesetz &amp;amp; Diskriminierungsverbot bei Behinderung&lt;br /&gt;
* Ergänzend:&lt;br /&gt;
** Schulgesetze (z. B. &#039;&#039;&#039;Niedersächsisches Schulgesetz&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
** Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen&lt;br /&gt;
* Wichtig:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Kein einheitliches, detailliertes Regelwerk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 📌 Definition (Kernpunkt) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anpassung der &#039;&#039;&#039;äußeren Bedingungen&#039;&#039;&#039; einer Leistung (z. B. Zeit, Hilfsmittel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Änderung der fachlichen Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Entscheidung:&lt;br /&gt;
** individuell&lt;br /&gt;
** meist durch Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
* Ärztliche Gutachten:&lt;br /&gt;
** können berücksichtigt werden&lt;br /&gt;
** sind &#039;&#039;&#039;nicht zwingend erforderlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 🛠️ Typische Maßnahmen (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verlängerte Bearbeitungszeit&lt;br /&gt;
* Nutzung technischer Hilfsmittel&lt;br /&gt;
* Anpassung der Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
* Schreibzeitverlängerung bei LRS&lt;br /&gt;
* Alternative Bewertungsformen (in Ausnahmefällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Wichtig: &#039;&#039;&#039;Keine Überkompensation&#039;&#039;&#039; (kein Vorteil gegenüber anderen)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 🧠 Spezielle Fallgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine reine Fehlerzählung ausreichend&lt;br /&gt;
* Möglich:&lt;br /&gt;
** geringere Gewichtung von Rechtschreibung&lt;br /&gt;
** Anpassung der Bewertung&lt;br /&gt;
* Achtung:&lt;br /&gt;
** darf nicht zu &#039;&#039;&#039;unfairen Vorteilen&#039;&#039;&#039; führen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dyskalkulie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;
* Problem:&lt;br /&gt;
** Mathematik ist oft Kernbestandteil → begrenzte Anpassung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 🏫 Unterschiede nach Schulbereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeinbildende Schulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regelungen teilweise &#039;&#039;&#039;unklar und uneinheitlich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich oft auch auf &#039;&#039;&#039;Klassenarbeiten übertragbar&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Bildung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutlich stärker geregelt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Verankerung in:&lt;br /&gt;
** Handwerksordnung&lt;br /&gt;
** Berufsbildungsgesetz&lt;br /&gt;
* Voraussetzung:&lt;br /&gt;
** Beeinträchtigung muss &#039;&#039;&#039;relevant für Prüfungssituation&#039;&#039;&#039; sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 🔍 Abgrenzungen (sehr wichtig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ❌ Nicht gleich Fördermaßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich nur, wenn &#039;&#039;&#039;Förderung nicht ausreicht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ❌ Nicht gleich „zielgleicher Unterricht“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leistungsanforderungen bleiben gleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ❌ Nicht gleich Notenschutz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Notenschutz = unzulässig&#039;&#039;&#039; (meist)&lt;br /&gt;
* Ausnahmefälle sehr eng begrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ⚠️ Zentrale Prinzipien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhältnismäßigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Keine Leistungsabsenkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Überprüfung notwendig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datenschutz beachten&#039;&#039;&#039; (Gesundheitsdaten!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ⚖️ Rechtsprechung (Kernaussagen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich kann &#039;&#039;&#039;auch ohne explizite Regelung verpflichtend sein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen dürfen &#039;&#039;&#039;Ermessen nicht vollständig ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn Grundrechte greifen&lt;br /&gt;
* Kein Anspruch bei:&lt;br /&gt;
** fehlender Relevanz der Beeinträchtigung&lt;br /&gt;
** nur allgemeinen Lernschwierigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 📊 Fazit für die Praxis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nachteilsausgleich ist:&lt;br /&gt;
** rechtlich &#039;&#039;&#039;verankert&#039;&#039;&#039;, aber praktisch &#039;&#039;&#039;interpretationsabhängig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schulen tragen:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;hohe Verantwortung bei der Einzelfallentscheidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ziel bleibt immer: 👉 &#039;&#039;&#039;faire Bedingungen ohne Leistungsverzerrung&#039;&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24829</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24829"/>
		<updated>2026-04-20T13:04:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Neuer Link NTA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Es ist für Prüfungen anerkannt, dass es ausnahmsweise geboten sein kann, einem behinderten Prüfling einen Nachteilsausgleich, also Veränderungen der äußeren Bedingungen bei der Erbringung der Leistung, etwa die Verlängerung der Schreibzeit, die besondere Aufbereitung der Aufgaben, ggfs. technische Hilfsmittel o.ä. zu gewähren. Das gilt allerdings nur für solche Behinderungen, die außerhalb der durch die jeweilige Prüfung zu ermittelnden Fähigkeiten liegen und das Prüfungsergebnis negativ beeinflussen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersichtsartikel zum Nachteilsausgleich wurde im Schulverwaltungsblatt 11-2013 veröffentlicht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24828</id>
		<title>Nachteilsausgleich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Nachteilsausgleich&amp;diff=24828"/>
		<updated>2026-04-20T13:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Neuer Link NTA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Information&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Nachteilsausgleich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Es ist für Prüfungen anerkannt, dass es ausnahmsweise geboten sein kann, einem behinderten Prüfling einen Nachteilsausgleich, also Veränderungen der äußeren Bedingungen bei der Erbringung der Leistung, etwa die Verlängerung der Schreibzeit, die besondere Aufbereitung der Aufgaben, ggfs. technische Hilfsmittel o.ä. zu gewähren. Das gilt allerdings nur für solche Behinderungen, die außerhalb der durch die jeweilige Prüfung zu ermittelnden Fähigkeiten liegen und das Prüfungsergebnis negativ beeinflussen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersichtsartikel zum Nachteilsausgleich wurde im Schulverwaltungsblatt 11-2013 veröffentlicht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich%20aus%20p%C3%A4dag.%20Perspektive%20SVBl%2011-2013.pdf Informationen und Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage Nachteilsausgleich] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inklusive Schüler:innen==&lt;br /&gt;
Für den Nachteilsausgleich inklusiver Schüler*innen gibt es eine eigene [[Inklusion|Informationsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lese-Rechtschreibschwäche==&lt;br /&gt;
Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Legasthenie um eine solche Behinderung, die sich grds. lediglich auf die Umsetzung der nachzuweisenden Kenntnisse beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelungen zur Gewährung von Nachteilsausgleich ergeben sich insoweit aus dem „Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie aus dem Erlass „Schriftliche Arbeiten an den allgemein bildenden Schulen“. Es drängt sich auf, entsprechenden Nachteilsausgleich auch an den Berufsbildenden Schulen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist davon auszugehen, dass Nachteilsausgleich (insb. Schreibzeitverlängerung) im Sekundarbereich II in der Regel nur gewährt wird, wenn er bereits zuvor langjährig gewährt wurde und langfristig schulische Förderung stattgefunden hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Lese-/ Rechtschreibschwächen treten nicht erst auf, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn größtenteils absolviert haben. Wenn die Schwäche erst sehr spät erkannt wird, wird sie kaum so gravierend sein, dass Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs angebracht wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt neben der Gewährung eines Nachteilsausgleichs im Sekundarbereich II nicht in Betracht, von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen abzuweichen. Ein Notenschutz etwa in dem Sinne, dass Rechtschreibleistungen von vornherein nicht gewertet werden, kann nicht gewährt werden (anders als im Sekundarbereich I, wo dies nach dem LRS-Erlass während der Förderphase möglich ist). Somit unterliegt der Schüler mit Lese-/ Rechtschreibschwäche hinsichtlich der möglichen Punktabzüge denselben Regelungen wie andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich geben die Bestimmungen durchaus die Möglichkeit, im Zuge der Bewertung auf die Lese-/Rechtschreibschwäche Rücksicht zu nehmen. Ein Punktabzug ist nicht schematisch bei einer bestimmten Fehlerzahl vorzunehmen, sondern es sind Zahl und Art der Verstöße zu gewichten und in Relation zu Wortzahl, Wortschatz und Satzbau zu setzen. So ist es - nicht nur bei LRS - ein Unterschied, ob stets gegen dieselbe Rechtschreibregel verstoßen wird oder Fehler unterschiedlichster Art auftreten. Bei LRS im besonderen wäre bei der Entscheidung, ob ein Punktabzug vorgenommen wird, darauf zu achten, inwieweit ein Schüler überhaupt (behinderungsbedingt) in der Lage war, bestimmte Fehler oder Arten von Fehlern zu vermeiden. Bei der pädagogischen Bewertung der schriftlichen Leistung wird man ihm ggfs. bestimmte Fehler(-arten) nicht zurechnen können bzw. nur gering gewichten. Da es sowohl innerhalb des Erscheinungsbildes der Legasthenie Unterschiede gibt als auch die Übergänge zwischen Vorliegen und Nichtvorliegen einer Legasthenie fließend sind, wird nur eine solche Einzelfallbetrachtung der gebotenen Chancengleichheit gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann im Ergebnis bei der Korrektur durchaus von einem möglichen Punktabzug abgesehen werden. Es kann aber nicht im vorhinein Notenschutz dahingehend gewährt werden, dass es keinesfalls einen Punktabzug geben werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteilsausgleich bei Kammerprüfungen==&lt;br /&gt;
Über den Nachteilsausgleich entscheidet die Prüfungskommission nach den Vorgaben der jeweiligen Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Florian Schröder: [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/03%20Leitf%C3%A4den/2023/Rechtlicher%20Rahmen%20Nachteilsausgleich%202023.pdf?show=true Rechtlicher Rahmen Nachteilsausgleich] in SchVw NI 3/2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24758</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24758"/>
		<updated>2026-03-26T16:39:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Meier&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Meier ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meier@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an [[Berufswegekonferenz|Berufswegekonferenzen]];&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau,  Herrn Rolf und Frau Heese werden ebenfalls bei der [[Berufswegekonferenz|Aufnahme]] und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renate Renzenbrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Renate.Renzenbrink@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: p7316705&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: nibis(2025)NIBIS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24757</id>
		<title>Berufswegekonferenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24757"/>
		<updated>2026-03-26T16:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Größe geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== &#039;&#039;&#039;Konzept zur Durchführung der Berufswegekonferenz für [[Inklusion|Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler]] an den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Berufswegekonferenzen an den &#039;&#039;&#039;BBS Bersenbrück&#039;&#039;&#039; werden individuelle Perspektiven und mögliche berufliche Wege für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler systematisch erörtert. Ziel dieser Konferenzen ist es, den Übergang von allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen in die berufsbildenden Schulen bestmöglich vorzubereiten und zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentraler Bestandteil der Konferenz ist die gemeinsame Betrachtung des bisherigen Arbeits- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus werden die fachlichen Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Mathematik, Deutsch sowie EDV-Kenntnisse eingeschätzt. Auch bereits gesammelte praktische Erfahrungen, beispielsweise durch absolvierte Praktika, finden Berücksichtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage werden erste konkrete Schritte für einen erfolgreichen Start an den BBS Bersenbrück entwickelt. Ziel ist es, durch eine frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten einen möglichst reibungslosen und nachhaltigen Übergang in die berufliche Bildung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Verfahrensablauf&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse (Ende Januar / Anfang Februar) versendet die [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]], Herr Nils Kolker, einen Übergabebogen an die abgebenden Schulen. Dieser dient der strukturierten Erfassung relevanter Informationen und wird durch die allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen ausgefüllt. Neben Kontaktdaten werden insbesondere Angaben zum individuellen Förderbedarf sowie zu bisher durchgeführten Fördermaßnahmen erhoben. Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt bis kurz vor den Osterferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Osterferien werden die eingegangenen Übergabebögen ausgewertet. Bei Bedarf werden ergänzend Termine mit dem Mobilen Dienst vereinbart, abhängig vom jeweiligen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Sommerferien erfolgt die Einladung der Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler zur Berufswegekonferenz an den BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;&#039;Teilnehmende und Durchführung&#039;&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
An der Konferenz nehmen neben den Schülerinnen und Schülern folgende Personen teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die aktuelle Klassenlehrkraft bzw. Förderschullehrkraft der abgebenden Schule,&lt;br /&gt;
* die Erziehungsberechtigten (bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern),&lt;br /&gt;
* die [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]], Herr Nils Kolker,&lt;br /&gt;
* die [[Inklusion|Förderschullehrkraft]], Herr Tobias Bröker,&lt;br /&gt;
* sowie eine Vertretung der [[Beratungsteam|Schulsozialarbeit]] der BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme der bisherigen Lehrkraft ist von besonderer Bedeutung, da sie eine fundierte und realistische Einschätzung hinsichtlich des Leistungsstands, des Arbeitsverhaltens sowie der sozialen Kompetenzen der Schülerin bzw. des Schülers ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer der Berufswegekonferenz beträgt in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.&lt;br /&gt;
[[Category:B08 Individuelle Kompetenzentwicklung begleiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:K02 Mit Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen kooperieren]]&lt;br /&gt;
[[Category:F05 Unterrichtsqualität verbessern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24756</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24756"/>
		<updated>2026-03-26T16:37:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Berufswegekonferenz verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Meier&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Meier ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meier@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an [[Berufswegekonferenz|Berufswegekonferenzen]];&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renate Renzenbrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Renate.Renzenbrink@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: p7316705&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: nibis(2025)NIBIS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24755</id>
		<title>Berufswegekonferenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24755"/>
		<updated>2026-03-26T16:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Verlinkungen eingesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Konzept zur Durchführung der Berufswegekonferenz für [[Inklusion|Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler]] an den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Berufswegekonferenzen an den &#039;&#039;&#039;BBS Bersenbrück&#039;&#039;&#039; werden individuelle Perspektiven und mögliche berufliche Wege für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler systematisch erörtert. Ziel dieser Konferenzen ist es, den Übergang von allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen in die berufsbildenden Schulen bestmöglich vorzubereiten und zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentraler Bestandteil der Konferenz ist die gemeinsame Betrachtung des bisherigen Arbeits- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus werden die fachlichen Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Mathematik, Deutsch sowie EDV-Kenntnisse eingeschätzt. Auch bereits gesammelte praktische Erfahrungen, beispielsweise durch absolvierte Praktika, finden Berücksichtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage werden erste konkrete Schritte für einen erfolgreichen Start an den BBS Bersenbrück entwickelt. Ziel ist es, durch eine frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten einen möglichst reibungslosen und nachhaltigen Übergang in die berufliche Bildung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verfahrensablauf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse (Ende Januar / Anfang Februar) versendet die [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]], Herr Nils Kolker, einen Übergabebogen an die abgebenden Schulen. Dieser dient der strukturierten Erfassung relevanter Informationen und wird durch die allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen ausgefüllt. Neben Kontaktdaten werden insbesondere Angaben zum individuellen Förderbedarf sowie zu bisher durchgeführten Fördermaßnahmen erhoben. Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt bis kurz vor den Osterferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Osterferien werden die eingegangenen Übergabebögen ausgewertet. Bei Bedarf werden ergänzend Termine mit dem Mobilen Dienst vereinbart, abhängig vom jeweiligen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Sommerferien erfolgt die Einladung der Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler zur Berufswegekonferenz an den BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmende und Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Konferenz nehmen neben den Schülerinnen und Schülern folgende Personen teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die aktuelle Klassenlehrkraft bzw. Förderschullehrkraft der abgebenden Schule,&lt;br /&gt;
* die Erziehungsberechtigten (bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern),&lt;br /&gt;
* die [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]], Herr Nils Kolker,&lt;br /&gt;
* die [[Inklusion|Förderschullehrkraft]], Herr Tobias Bröker,&lt;br /&gt;
* sowie eine Vertretung der [[Beratungsteam|Schulsozialarbeit]] der BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme der bisherigen Lehrkraft ist von besonderer Bedeutung, da sie eine fundierte und realistische Einschätzung hinsichtlich des Leistungsstands, des Arbeitsverhaltens sowie der sozialen Kompetenzen der Schülerin bzw. des Schülers ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer der Berufswegekonferenz beträgt in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.&lt;br /&gt;
[[Category:B08 Individuelle Kompetenzentwicklung begleiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:K02 Mit Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen kooperieren]]&lt;br /&gt;
[[Category:F05 Unterrichtsqualität verbessern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24754</id>
		<title>Berufswegekonferenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24754"/>
		<updated>2026-03-26T16:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Die Kategorien wurden geändert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Konzept zur Durchführung der Berufswegekonferenz für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler an den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Berufswegekonferenzen an den &#039;&#039;&#039;BBS Bersenbrück&#039;&#039;&#039; werden individuelle Perspektiven und mögliche berufliche Wege für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler systematisch erörtert. Ziel dieser Konferenzen ist es, den Übergang von allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen in die berufsbildenden Schulen bestmöglich vorzubereiten und zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentraler Bestandteil der Konferenz ist die gemeinsame Betrachtung des bisherigen Arbeits- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus werden die fachlichen Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Mathematik, Deutsch sowie EDV-Kenntnisse eingeschätzt. Auch bereits gesammelte praktische Erfahrungen, beispielsweise durch absolvierte Praktika, finden Berücksichtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage werden erste konkrete Schritte für einen erfolgreichen Start an den BBS Bersenbrück entwickelt. Ziel ist es, durch eine frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten einen möglichst reibungslosen und nachhaltigen Übergang in die berufliche Bildung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verfahrensablauf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse (Ende Januar / Anfang Februar) versendet die Fachkraft für Inklusionsprozesse, Herr Nils Kolker, einen Übergabebogen an die abgebenden Schulen. Dieser dient der strukturierten Erfassung relevanter Informationen und wird durch die allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen ausgefüllt. Neben Kontaktdaten werden insbesondere Angaben zum individuellen Förderbedarf sowie zu bisher durchgeführten Fördermaßnahmen erhoben. Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt bis kurz vor den Osterferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Osterferien werden die eingegangenen Übergabebögen ausgewertet. Bei Bedarf werden ergänzend Termine mit dem Mobilen Dienst vereinbart, abhängig vom jeweiligen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Sommerferien erfolgt die Einladung der Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler zur Berufswegekonferenz an den BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmende und Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Konferenz nehmen neben den Schülerinnen und Schülern folgende Personen teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die aktuelle Klassenlehrkraft bzw. Förderschullehrkraft der abgebenden Schule,&lt;br /&gt;
* die Erziehungsberechtigten (bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern),&lt;br /&gt;
* die Fachkraft für Inklusionsprozesse, Herr Nils Kolker,&lt;br /&gt;
* die Förderschullehrkraft, Herr Tobias Bröker,&lt;br /&gt;
* sowie eine Vertretung der Schulsozialarbeit der BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme der bisherigen Lehrkraft ist von besonderer Bedeutung, da sie eine fundierte und realistische Einschätzung hinsichtlich des Leistungsstands, des Arbeitsverhaltens sowie der sozialen Kompetenzen der Schülerin bzw. des Schülers ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer der Berufswegekonferenz beträgt in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.&lt;br /&gt;
[[Category:B08 Individuelle Kompetenzentwicklung begleiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:K02 Mit Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen kooperieren]]&lt;br /&gt;
[[Category:F05 Unterrichtsqualität verbessern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24753</id>
		<title>Berufswegekonferenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Berufswegekonferenz&amp;diff=24753"/>
		<updated>2026-03-26T16:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Seite Berufswegekonferenz angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Konzept zur Durchführung der Berufswegekonferenz für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler an den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Berufswegekonferenzen an den &#039;&#039;&#039;BBS Bersenbrück&#039;&#039;&#039; werden individuelle Perspektiven und mögliche berufliche Wege für Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler systematisch erörtert. Ziel dieser Konferenzen ist es, den Übergang von allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen in die berufsbildenden Schulen bestmöglich vorzubereiten und zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentraler Bestandteil der Konferenz ist die gemeinsame Betrachtung des bisherigen Arbeits- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus werden die fachlichen Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Mathematik, Deutsch sowie EDV-Kenntnisse eingeschätzt. Auch bereits gesammelte praktische Erfahrungen, beispielsweise durch absolvierte Praktika, finden Berücksichtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage werden erste konkrete Schritte für einen erfolgreichen Start an den BBS Bersenbrück entwickelt. Ziel ist es, durch eine frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten einen möglichst reibungslosen und nachhaltigen Übergang in die berufliche Bildung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verfahrensablauf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse (Ende Januar / Anfang Februar) versendet die Fachkraft für Inklusionsprozesse, Herr Nils Kolker, einen Übergabebogen an die abgebenden Schulen. Dieser dient der strukturierten Erfassung relevanter Informationen und wird durch die allgemeinbildenden Schulen bzw. Förderschulen ausgefüllt. Neben Kontaktdaten werden insbesondere Angaben zum individuellen Förderbedarf sowie zu bisher durchgeführten Fördermaßnahmen erhoben. Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt bis kurz vor den Osterferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Osterferien werden die eingegangenen Übergabebögen ausgewertet. Bei Bedarf werden ergänzend Termine mit dem Mobilen Dienst vereinbart, abhängig vom jeweiligen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Sommerferien erfolgt die Einladung der Inklusionsschülerinnen und Inklusionsschüler zur Berufswegekonferenz an den BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmende und Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Konferenz nehmen neben den Schülerinnen und Schülern folgende Personen teil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die aktuelle Klassenlehrkraft bzw. Förderschullehrkraft der abgebenden Schule,&lt;br /&gt;
* die Erziehungsberechtigten (bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern),&lt;br /&gt;
* die Fachkraft für Inklusionsprozesse, Herr Nils Kolker,&lt;br /&gt;
* die Förderschullehrkraft, Herr Tobias Bröker,&lt;br /&gt;
* sowie eine Vertretung der Schulsozialarbeit der BBS Bersenbrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnahme der bisherigen Lehrkraft ist von besonderer Bedeutung, da sie eine fundierte und realistische Einschätzung hinsichtlich des Leistungsstands, des Arbeitsverhaltens sowie der sozialen Kompetenzen der Schülerin bzw. des Schülers ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer der Berufswegekonferenz beträgt in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24691</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24691"/>
		<updated>2026-02-27T09:39:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Logindaten geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Meier&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meier@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renate Renzenbrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Renate.Renzenbrink@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: p7316705&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: nibis(2025)NIBIS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24678</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24678"/>
		<updated>2026-02-25T16:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Meier&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meier@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renate Renzenbrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Renate.Renzenbrink@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24677</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=24677"/>
		<updated>2026-02-25T16:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Adressen RZI&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reimar Deibert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-310&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Reimar.Deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sandra Fischer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Renate Renzenbrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RZI Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkelhausenstr. 12 - 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49090 Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: Renate.Renzenbrink@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23886</id>
		<title>Inklusion</title>
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		<updated>2025-09-24T13:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: /* Protokolle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sandra.fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimar Deibert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reimar.deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|850x850px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23885</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23885"/>
		<updated>2025-09-24T13:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absatz eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sandra.fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimar Deibert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reimar.deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|1002x1002px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23884</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23884"/>
		<updated>2025-09-24T13:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Absatz entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sandra.fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimar Deibert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reimar.deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|1002x1002px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23883</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23883"/>
		<updated>2025-09-24T13:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Terminübersicht - Zeitstrahl&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sandra.fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimar Deibert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reimar.deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminübersicht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2025-09-24 um 15.53.30.png|links|mini|1002x1002px|Terminübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Datei:Bildschirmfoto_2025-09-24_um_15.53.30.png&amp;diff=23882"/>
		<updated>2025-09-24T13:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23881</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=23881"/>
		<updated>2025-09-24T13:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Bröker eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tobias Bröker&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bröker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sandra.fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimar Deibert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reimar.deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
!Anschaffung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schultisch&lt;br /&gt;
|höhenverstellbar, einsitzig&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gasfederdrehstuhl&lt;br /&gt;
|FLEX Gasfederdrehstuhl mit Fußring&lt;br /&gt;
|ASS&lt;br /&gt;
|[[Raum:E55|E55]]&lt;br /&gt;
|09/2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=21709</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=21709"/>
		<updated>2025-03-10T15:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Emailadresse Fischer geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulla Krieger&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
krieger@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sandra.fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimar Deibert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reimar.deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=21708</id>
		<title>Inklusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.bbsbsb.de/w/index.php?title=Inklusion&amp;diff=21708"/>
		<updated>2025-03-10T15:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kolker: Aufgabenbereich RZI hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BBS Info Allgemein&lt;br /&gt;
|Organisation=BBS insgesamt&lt;br /&gt;
|Information=Prozess&lt;br /&gt;
|Verantwortlich=Kolker&lt;br /&gt;
|Schlagworte=Inklusion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inklusive Schule==&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Verpflichtung, den [https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/#24-artikel-24---bildung Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention] umzusetzen, wurde das niedersächsische Schulgesetz §4 NSchG: inklusive Schule geändert.&lt;br /&gt;
Menschen mit Beeinträchtigungen soll eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe an Bildung durch Einrichtung eines barrierefreien, gleichberechtigten und hochwertigen Unterrichts ermöglicht werden. Durch diese verpflichtende Umsetzung wurden die öffentlichen Schulen seit 2013 schrittweise zu [https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/inklusive_schule/rahmenkonzept_inklusive_schule/ inklusiven Schulen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ob die betroffenen Schüler*innen die Möglichkeit inklusiv beschult zu werden wählen oder aber weiterhin Schulen mit einem besonderen Förderschwerpunkt besuchen, beispielsweise das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte oder das Landesbildungszentrum für Blinde, entscheiden die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der BBS Bersenbrück hat die Inklusion einen besonders hohen Stellenwert und wurde schon vor der verpflichtenden Einführung praktiziert, sodass bereits vielfältige Erfahrungen vorliegen und [http://bbs-bersenbrueck.de/presseecho/items/roter-porsche-aus-bersenbrueck.html erfolgreiche Projekte &amp;quot;Trecker-Projekt&amp;quot;],  [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Antragssynopse%20B-LAN%20und%20Ber-LIN.pdf Antrag], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20B-LAN.pdf B-LAN], [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Projekte/Projektunterlagen%20Ber-LIN.pdf Ber-LIN] durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der realen Umsetzung der inklusiven Schule ist entscheidend, dass Inklusion als ein &#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039; anzusehen ist, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler*innen eingegangen wird und  manche  Schritte daher erst geplant und perspektivisch umgesetzt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bedeutet Inklusion nicht: alle sind gleich, sondern alle sind &#039;&#039;&#039;gleichwertig.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungsinstanzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Beratungsinstanzen/Ansprechpartner*innen ===&lt;br /&gt;
Interne Beratungsinstanzen und direkte Ansprechpersonen für die Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ralph-Thomas Mehlich&#039;&#039;&#039;, Leiter der [[Abteilung 5]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehlich ist als Abteilungsleiter der Ansprechpartner auf organisatorischer Ebene und berät Schüler*innen mit Beeinträchtigungen bei formellen Angelegenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-225 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mehlich@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nils Kolker&#039;&#039;&#039;, [[Fachkraft für Inklusionsprozesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung im Rahmen der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. mit individuellem Unterstützungsbedarf;&lt;br /&gt;
* [https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2009/2009_02_02-Erklaerung-Berufswegeplanung.pdf Berufswegeberatung], sowie das Initiieren und die aktive Teilnahme an Berufswegekonferenzen;&lt;br /&gt;
* Beratung in Fragen der inklusiven beruflichen Orientierung;&lt;br /&gt;
* Beratung der Klassenkonferenzen zur Festlegung des individuellen [[Nachteilsausgleich|Nachteilsausgleichs]];&lt;br /&gt;
* Erarbeitung und regelmäßige Anpassung eines schuleigenen Inklusionskonzeptes und deren Dokumentation im BBS-Wiki;&lt;br /&gt;
* Beratung der Schulleitung bei der Weiterentwicklung der Inklusiven BBS;&lt;br /&gt;
* Koordination der Netzwerkarbeit zur Inklusiven BBS, insbesondere mit der [https://bes.nline.nibis.de/nibis.php?menid=119 BES] , der [https://www.hph-bsb.de/ Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück], der [[Region des Lernens]], dem [https://bildungsportal-niedersachsen.de/beratung-unterstuetzung/rzi RZI] und der [[Jugendberufsagentur|JBA]];&lt;br /&gt;
* Beratung und Begleitung behinderter Menschen, die nach [https://bildungsportal-niedersachsen.de/schulorganisation/schulbesuch-schulpflicht/schulpflicht §69 NSchG] ihre Schulpflicht erfüllen;&lt;br /&gt;
* Organisation von schulinternen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Inklusive BBS;&lt;br /&gt;
* Unterstützung-Entwicklung von Projekten und anderen Veranstaltungen zur Stärkung der inklusiven Schulgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kolker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Silke Wencker&#039;&#039;&#039;, [[Region des Lernens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beratung, sofern die Schüler*innen im Bereich der Fachpraxis beschult werden möchten. &lt;br /&gt;
* Auskunft über technische Hilfsmittel und Hinweise auf die zu berücksichtigenden technischen Aspekte.&lt;br /&gt;
* Koordination des Einsatzes der Schüler*innen der HPH, die Rahmen der [https://www.hph-bsb.de/hph-angebote/berufliche-qualifizierung-und-arbeit/unsere-arbeitsplaetze/berufliche-orientierung-und-bildung-bob.html Berufliche Orientierung und Bildung (BOB]) beschult werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wencker@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulla Krieger&#039;&#039;&#039;, Förderschullehrkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontaktaufnahme im Rahmen der Berufswegekonferenz zu den abgebenden Schulen auf, um Auskunft über den sonderpädagogischen Förderbedarf der jeweiligen Schüler*innen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzelgespräche mit den Klassenlehrkräften der abgebenden Schulen, um fundierte Hinweise über den individuellen Unterstützungsbedarf zu erhalten. &lt;br /&gt;
* Mulitplikatorin des individuellen Unterstützungbedarfs der Schüler*innen an alle unterrichtenden Lehrkräften und Sensibilisieren der Kolleg*innen im Teamteaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilfestellungen bei der Binnendifferenzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitung formaler Abläufe, wie bspw. das Verfassen von entsprechenden Fördergutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 05439/ 9402-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
krieger@bbs-bsb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[[Beratungsteam]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beratungsteam um Frau Blumenau und Herrn Rolf werden ebenfalls bei der Aufnahme und Beschulung von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen über den individuellen Förderbedarf informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Beratungsinstanzen ===&lt;br /&gt;
Es gibt enge Kooperationen mit der heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück, den Netzwerkschulen der Region des Lernens, der Jugendberufsagentur sowie der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das regionale [https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/regionale-beratungs-und-unterstuetzungszentren-inklusive-schule-rzi Beratungs- und Unterstützungszentrum RZI]&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Aufgabenbereich:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RZI steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung der inklusiven Schule in der Region zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ortsnahen Beratung ist es Aufgabe der RZI, Entscheidungen zum Einsatz des sonderpädagogischen Personals an Schulen vorzubereiten. Ziel ist es, landesweit unter Beachtung regionaler Ausprägungen eine vergleichbare Qualität in der Ausstattung der Schulen mit entsprechender sonderpädagogischer Expertise sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule sind Teil der Fachbereiche &amp;quot;Inklusive Bildung&amp;quot; in den Dezernaten 2 der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind die folgenden Aufgaben auf das RZI übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beratung von Schulen und Studienseminaren aller Schulformen, schulischem Personal, Er- ziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern und Schulträgern in Bezug auf die Umset- zung der inklusiven schulischen Bildung&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum konkreten Einsatz des sonderpädagogischen Perso- nals an Schulen (Versetzungen, Abordnungen) in Zusammenarbeit mit den Schulen&lt;br /&gt;
# Vorbereitung und Mitwirkung bei der Entscheidung über den individuellen Bedarf einer Schü- lerin oder eines Schülers an sonderpädagogischer Unterstützung einschließlich der Qualitäts- entwicklung und -sicherung des Feststellungsverfahrens&lt;br /&gt;
# Entwicklung von regionalen Inklusionskonzepten zur sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sowie Vernetzung mit anderen Einrichtungen&lt;br /&gt;
# Mitwirkung bei der Entwicklung landesweiter Standards und Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
# Durchführung von Dienstbesprechungen oder Arbeitskreisen mit Schulleiterinnen und Schul- leitern und sonderpädagogischem Personal&lt;br /&gt;
# Vorbereitung von Entscheidungen zum Personaleinsatz im Mobilen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kontaktdaten:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandra Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de&amp;amp;#x22;&amp;amp;#x20;style=&amp;amp;#x22;font-style:&amp;amp;#x20;normal;&amp;amp;#x20;font-variant-caps:&amp;amp;#x20;normal;&amp;amp;#x20;font-weight:&amp;amp;#x20;400;&amp;amp;#x20;letter-spacing:&amp;amp;#x20;normal;&amp;amp;#x20;orphans:&amp;amp;#x20;auto;&amp;amp;#x20;text-indent:&amp;amp;#x20;0px;&amp;amp;#x20;text-transform:&amp;amp;#x20;none;&amp;amp;#x20;white-space:&amp;amp;#x20;normal;&amp;amp;#x20;widows:&amp;amp;#x20;auto;&amp;amp;#x20;word-spacing:&amp;amp;#x20;0px;&amp;amp;#x20;-webkit-text-stroke-width:&amp;amp;#x20;0px;&amp;amp;#x20;box-sizing:&amp;amp;#x20;border-box;&amp;amp;#x20;color:&amp;amp;#x20;rgb(94,&amp;amp;#x20;94,&amp;amp;#x20;94);&amp;amp;#x20;text-decoration:&amp;amp;#x20;underline;&amp;amp;#x20;background-color:&amp;amp;#x20;rgba(0,&amp;amp;#x20;0,&amp;amp;#x20;0,&amp;amp;#x20;0);&amp;amp;#x20;font-family:&amp;amp;#x20;&amp;amp;quot;Open&amp;amp;#x20;Sans&amp;amp;quot;,&amp;amp;#x20;sans-serif;&amp;amp;#x20;font-size:&amp;amp;#x20;14px;&amp;amp;#x20;text-align:&amp;amp;#x20;left; Sandra.Fischer@rlsb-os.niedersachsen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimar Deibert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 0541 77046-420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reimar.deibert@rlsb-os.niedersachsen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten in der Beschulung ==&lt;br /&gt;
Möglichkeiten Schüler*innen inklusiv zu beschulen gestalten sich vielfältig z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in der Anpassung der Unterrichtsorganisation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- in räumlichen Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit individuellen Hilfsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit zusätzlicher personeller Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufnahme/Beschulung von Schüler*innen mit einem inklusiven Förderbedarf sind folgende Dokumente hilfreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Übergabeprozess Übergabebogen], der an die abgebenden Schulen gesendet wird, um den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf vor der Einschulung zu ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die [https://bbs-bsb.de/iserv/file_pass/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Checkliste%20Einschulung%20Inklusion%202015-04-20.xlsx Checkliste] zur Einschulung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich Informationen]zum Nachteilsausgleich und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- konkrete [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich Möglichkeiten des Nachteilsausgleiche]s und Hinweise aus der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Nachteilsausgleich%20GK%202017-05-03.pptx?show=true Gesamtkonferenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Informationen und Möglichkeiten der [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion Sonderpädagogischen Unterstützung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Für Auszubildende mit Behinderungen gibt es einen besonderen [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/01%20Literatur%20zum%20Nachteilsausgleich/praxisband_nachteilsausgleich_für%20behinderte%20Auszubildende%20BIBB.pdf?show=true Praxisband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Nachteilsausgleich/Mustervorlage%20Nachteilsausgleich.pdf?show=true Mustervorlage zum Nachteilsausgleich] durch die Klassenkonferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
RdErl. d. MK 15.3.2022 [https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/FormulareVerfahren/05%20Erlasse/2022/Mobile%20Dienste%20Erlass%202022.pdf?show=true Sonderpädagogische Beratung durch mobile Dienste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegende Bestimmungen und Vorgaben finden sich diesbezüglich in den [https://www.nibis.de/nli1/bbs/archiv/rahmenrichtlinien/mat_inklbbs.pdf Handlungsoptionen für die inklusive Schule].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/fs/file/local/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Bestimmungen/21_07_24_Ergnzende_Bestimmungen_Flietext.pdf Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung] (RdErl. d. MK v. 1.8.2021 – 53.4 - 80 109-10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsatz zur Verordnung zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes [http://www.mk.niedersachsen.de/download/74896/Aufsatz_zur_Verordnung_zur_Feststellung_eines_Bedarfs_an_sonderpaedagogischer_Unterstuetzung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links und Unterstützungsangebote ==&lt;br /&gt;
[https://www.biaa-servicestelle.de/ Projekt &amp;quot;Begleitung in inklusive Ausbildung und Arbeit“ (BiAA)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/ Bildungsportal Nds. &amp;quot;Inklusive Schule&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logindaten für die B &amp;amp; U des Bildungsportals lauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzername: schuleintern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passwort: Login-0824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Protokolle ==&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/DB%20RLSB RLSB und MK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://bbs-bsb.de/iserv/file/-/Groups/Lehrer/Serviceteams/Inklusion/Protokolle BBS Bersenbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Hilfsmittel&lt;br /&gt;
!Ausstattung/ Bestandteile&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Raum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Soundfield Anlage&lt;br /&gt;
|2 Lautsprecher (Roger Digi Master 5000)&lt;br /&gt;
2 Mikrophone (Roger Touchscreen Mic)&lt;br /&gt;
2 Netzwerkstecker&lt;br /&gt;
|Phonak&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Sozialarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:B09 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf fördern]]&lt;br /&gt;
[[Category:B12 Präventiv arbeiten]]&lt;br /&gt;
[[Category:B14 Individuell beraten und unterstützen]]&lt;br /&gt;
[[Category:K03 Mit Partnern der beruflichen Bildung und sonstigen Einrichtungen kooperieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kolker</name></author>
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